George W. Bush im Land der Träume!

Guten Tag  aus Potsdam!

Wenn Politiker aus dem Politikbetrieb entschwinden, kommt entweder ein kluges Sachbuch in die Buchhandlungen.Oder es wird eine Biografie, von einem schaffensreichen Leben, an den Drehschaltern der Welt . Nun musste der ehemalige USA – Präsident George W.Bush dieser Wesensart auch nachkommen. Er schrieb ein Buch über sich als USA – Präsident.Oder hatte wohlmöglich einen Ghostwritter an seiner Seite. Eine  tolle Essenz ist dabei rum gekommen. Ganz Bush – Like natürlich.

Ja ein Buch zieht um die Welt. Den Namen habe ich wieder vergessen. Von eben dem unbeliebtesten USA – Präsidenten aller Zeiten geschrieben.  Und wie er seine Zeiten so reflektiert, ist schon einzigartig. Er war ja so ein „Guter“ – nun wissen wir das also auch. Seine Amtszeiten waren prima gelaufen. Sowas wie 9/11 2001 und dann war alles richtig gemacht worden?  Mmmmhhh,ein verspäteter Fall von Realitätsverlust – schon klar.Das Muster stimmt. Er war der immer auf der richtigen Seiten des Handelns und die auf der anderen Seite hätten ihn schwer enttäuscht. So wie Gerhard Schröder, als dieser nicht nach Paktvorstellungen uns Deutsche 2002 in den Irak – Krieg schickte. Natürlich weiss Bush auch warum. Alles weil ja Bundestagswahlen waren. Verwechslungen sind ebenfalls nicht ausgeschlossen, in diesem Buch. So wird hier“ warmherzig“ für“ bedingungslose Versalentreue „eingesetzt. Und genau auf Bundeskanzlerin Merkel gemünzt. Gut dann ist  sie warmherzig  –  für Bush. Welch ein Buch auch.

Ein wenig Kritik kommt auf als Katrina im Süden der USA ganze Landstriche verwüstet hatte.Und eine erhebliche Zahl an Todesopfer gefordert hat. Da sah sich ja Bush nicht rechtzeitg genug genötigt, seine Ranch in Texas zuverlassen, um schnellst mögliche Hilfe anzuleihern.So wie das nur über das kraftvollen Krisenmanagment eines Staatsoberhaupt möglich ist.  Dagegen solche Foltermethoden wie das sogenannte Waterboarding auf Guantanamo, sind für Bush das normalste der Welt. Angeblich hätte es zu einigen Fakten bei der Terrorbekämpfung geführt, die der Häftling dann preis gegeben haben soll. Nun das kann man wohl auch als etwas aus dem Land „Fabeln und Sagen“ bewerten. Der Rekord bei Guantanamo Häftlingen bei Folterung  durch Waterboarding liegt bei 200 Mal. Eine Zahl die sicher nichts mit dem gezielten Herausquetschen von Erkenntnissen zutun hat. Wenn man das alles mal so zusammen legt, dann kann man nur zudem Fazit kommen:

„Ein Mann schreibt sich sein Leben schön und presst das in 500 Seiten.Nicht mehr und nicht weniger!“

Auch wenn das kein Argument ist, Schuhe nach dem ehemaligen amerikanischen Päsidenten zuwerfen. Man kann den irakischen Journalisten sehr gut verstehen,dem der Kragen platzte.


Ich hoffe inständig das Barack Obama, wenn dieser Bilanz seiner Amtszeit zieht, sowas nicht auf dem Markt schicken wird. Aber davon kann ja jetzt schon fest von ausgegangen werden. Dann könnte George W.Bush, wenn er das noch aufnehmen sollte, lernen wie man den Leuten nichts auftischt!!! God bless Amerika!

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Kurswechsel in der USA – an Obama vorbei!

Heute Nacht MEZ, hatten die Amerikaner, ihre Kongreßwahlen und in einigen Bundesstaaten Gouverneurswahlen durchzuführen.  Noch härter als Demoskopen die Niederlage der Demokraten vorher sahen, fiel es am Ende aus. Und dieses Wahlergebniss, ist für den einst so kraftvoll gestarteten Präsident Obama, mehr als ein Schlag in die Magengrube. Von ihm wurden Wunderdinge erwartet. Die in der Zeit von 18 Monaten kaum zuschaffen sein würden. Vorallem weil die siegreichen Republikaner vor der Obama – Ära 8 Jahre fortwährendes Mißmanagment abgeliefert haben.  Der Visonär Barack Obama, der  den kraftvollen Ductus eines Heilsbringer mitbrachte, als es 2008 um einen Systemwechsel in den Vereinigten Staaten ging, leidet unter Abnutzungserscheinungen.

Und genau das erkennen die Bürgerinnen und Bürger  der USA. Sie sehen weder die Last der Weltwirtschaftskrise oder der Zusammenbruch der internationalen  Geldmärkte. Ihnen ist das Hemd näher als der Rock. Und in der Tat Amerika ist ein von Sorgenfalten geprägt. Der von Präsident Obama beschworene Aufschwung schlug in die Gegenrichtung um. Was davon immernoch den Republikanern aufgerechnet werden muss, das interessiert dort drüben niemanden. Obama ist der Präsident und der muss machen.Ob es realistisch ist was er so erreichen soll, da kann man den Amerikanern schwer folgen.Zumindest aus Mitteleuropäischer Sicht nicht. Wir hier auf dem alten Kontinent wissen immer das NUR das machbar ist, was die gesellschaftlichen Strömungen zulassen. Und dann glauben wir das auch nicht so ganz recht.

Mit groß die Dinge deutlich zuhinterfragen, dass ist in der USA eben kein Stück Politikkultur. Sonst hätten sie einiges im Kontext der Tea – Party – Bewegung erkannt.Vorallem dass dort mit Sicherheit mehr der Populismus zu Hause ist,als die wahrhaftige Kompetenz für zukunftsfähige Konzepte.

Nun, wo die Republikaner, vor Kraft nicht laufen können und sie nun die Heilsbringer sein sollen, kann man ja so manches Umdenken in Puntco Erwartungshaltung wahrnehmen.Vorallem, wenn es statt Bergauf  – weiter  nach unten gehen sollte.Weil sie Konzepte für Arbeitsplatzausbau Obamas mit Macht verhindern würden. Dass die Arbeitslosigkeit  genau 6,3% auf den Bevölkerungsschnitt entspricht, ist kein Zuckerschlecken. Von den daraus resultierenden Wirtschaftsschwächen wie Schwächung der Kaufkraft und  Zusammenbrüche des Immobilenmarkt ganz zuschweigen. Obama wird gute Antworten finden müssen. Sie müssen die Menschen im Land überzeugen.Und die Republikaner  entzaubern.Das wird er bitter müssen. Da hilft ihm auch nicht seine stärkste Waffe, Gattin Michelle Obama. Hier muss er selbst!!!

Hier ist Barack Obama am 31.10.2010 in seiner Heimatstadt Chicago. Wohl wissend dass er kein glücklichen Wahlsieg feiern wird.  Aber wie bei vielem im Leben: Gekämpft wird bis zum Schluss!!!

Der Link direkt nach Washington D.C:

http://www.whitehouse.gov/