Ein versuchtes Interview !

Gerne auch dieser Versuch sich selbst zuhinterfragen.Und möglichst zudem Punkt kommen, der was sinnhaftes bringt.……………

WW – Blog: Sie oder Du, wie soll ich sagen?

MW: Einfach du alles andere im Netz sind unnötige Kringel:

WW- Blog:  Und wie schaut es so im Netz, in der Politik und insbesonders,aus deiner Sicht aus?

MW:  Ja na das kann eine lange Nacht werden. Und da könnte man in alle Gefühlslagen kommen.So eben wenn dieser italenische Zwerg immernoch Ministerpräsident dieses wunderschönen Land bleibt.Ich frage mich,wie ticken sie die  Itatliener .So einen wie Berlusconi, der für jeden Skandal gut.Denn Leuten viel verspricht wenn der Tag lang ist und nichts hält.Man siehe das dauerhafte, für deutsche Verhältnisse unbegreifliche Müllproblem in Neapel. Das ist doch sypmtomatisch für sein wahres Problemmanagment. Das kann einem als normal denkender Mensch, schon mit der Sicht von draußen, das Grausen bringen.Und  sowas ist Politiker mitten in Europa,einfach eine Crux sondergleichen.Aber gut da ist ja noch Sarkozy. Auch so eine Figur, die gut mit Berlusconi zusammen passt.Quasi Brüder im Geiste.Sie sind ja auch ziemlich kleine Männer und müssen ja auch so auf diese Art, mit der geliehenen Macht ihre Komplexe abfangen. Wer weiss wie oft die von den großen Mädchen und Jungs in ihrer Schulzeit gehänselt wurden.  Ich als Mutter, hätte schon früh für erhöhtes Schuwerk gesorgt.

Die Bloggerin Martina Wilczynski beim SPD – Netzpolitischen Barcamp in Berlin, als Wortnehmende.Manchmal macht sie sowas ja auch. Schreiben ist eher ihr Ding ! 😀

WW – Blog: Du hast aber auch einen Sohn, musste der erhöhte Schuhe tragen?

MW:( lacht)  Nein musste er nicht und braucht er auch zukünftig nicht.Der ist mir heftig über den Kopf gewachsen.Ich bin ca 1,78 m groß und der so um die 1,90m .

WW – Blog: Seit heute heisst dein Blog anders.Warum dieser Aufwand ?

MW: Tja 3x darft du raten. Gerade wir von der Blogfront mit unseren Sinnen und unseren Handwerkzeugen, sollten schnell,aktuell und auf die gegenwärtigen politischen Groß und Kleinwetterlage reagieren. Das mache ich jetzt so richtig mit Freude und Wucht gleichermaßen.“ Wo da nicht provoziert, da in der Regel auch nichts passiert“ – ist mein Slogan. Willyleaks ist ein sich anbietendes Wortspiel.Ganz im Kontext zudem was so rum geht. Löcher in großen und kleinen Gefilden treffe ich beinahe täglich.In Form von verdrehten Fakten und Menschen die in ihrem unsäglichen,unfähigen Tun glauben mir mittelalten Frau, die Welt erklären zumüssen. Das geht gegen das wofür ich stehe.

WW – Blog: Und was genau wäre das wofür du stehst?

MW: Ich stehe vorallem für eine klare offene Wortführung.Für konstruktive Gedanken, die wenigstens den Hauch eine Zielführung haben. Und ich stehe ganz klar für einen ansich trotz aller Meinungsunterschiede für einen möglichst Stilvollen Umgang miteinander. Menschen müssen und sollen nicht Perfekt sein müssen.Jeder ist auf seine Art anders und unterschiedlich. Das machen ja die vielen ungezählten Begnungen im Laufe eines Lebens auch zu einer immerwieder hochspannenden Angelegenheit. Jedoch Menschen, wenn man sie so nennen sollte,die mit einer unerhlichen Art und Weise immerwieder zu Werke gehen um von ihrer eigenen Unfähigkeit abzulenken, die pissen mich einfach nur an, ja an……

WW – Blog: Ah ja, na da bist du doch ein großer Fan von Westerwelle und zu Guttenberg?

MW: ( kratzt sich lange am Kopf und guckt etwas düster drein) Zu diesem Herrn Baron habe ich mich ja nun wirklich in aller Klarheit geäußert. So wie man das hier im Blog steht,so würde ich es auch jetzt gern stehen lassen. Und zu Westerwelle – da wollte sich Helmut Schmidt eben in Maischberger auch nicht wirklich mitteilen. So schlimm ist das wirklich, dass man zudem keiner weiteren Kommentierung bedarf. Seine Haltung,seine unprofessionelle Art, sein mieser Amtsstil und dieses ganze schwammige Understatement, was von dem ausgeht.Also bitte mehr auch hier bitte nicht.

WW – Blog: Helmut Schmidt und du ihr seit am selben Tag geboren.Bist du deshalb auch seit bald 15 Jahre SPD – Mitglied?

MW: Der Gedanke liegt nahe.Und irgendwie muss da mit dieser Entscheidung, ein gewisser Spirit eingeflossen sein. Aber, es waren solche Köpfe und wie sollte es anders sein, die mir die SPD als meine poltitische Heimat eröffneten – Willy Brandt ganz klar und ein Olof Palme. Die haben mir viel mitgeben. An Sinn fürs verbinden in der Politik,den Glaube an eine sozialdemokraitsche Polittik mitten in Europa, die für die Menschen arbeitet. Das war die Politikergeneration, die noch auf Grund ihrer Kriegsjahre sowas wie tiefe Demut in ihren Ämtern versprüht haben.Wie es Helmut Schmidt auf seine hanseatische Weise mit viel Stil tut. Habe das neulich bei einer Buchlesung mit Egon Bahr erlebt. Der ist ja auch so einer, der über die ehemals kalten, verfeindeten Lager in Ost und West, den Gedanken und Einsatz um die Wiedervereinigung niemals aus dem Auge gelassen hat.

WW – Blog: Und dennoch schafft es die SPD immernoch nicht sich in den Umfragewerten weit von den Grünen abzusetzen.Welche Gründe sind da deiner Meinung nach für verantwortlich?

MW: Ja ja die Umfragewerte, sind schon eine Welt für sich.Und wer sie bestellt, bekommt sie so wie er sie braucht. Seit der Chef von TNS – Emnid Klaus Peter Schöppner, für die BILD – Zeitung arbeitet, darf sich die SPD immer auf ein paar Punkte bei den Prozenten weniger freuen.Meine ich jetzt mit ironischen Unterton. Wenn ich einer Umfrage Gewicht geben sollte, dann der vom ZDF – Politikbarometer.Die nehme ich schon ernster, wenn ich das tun sollte. Ansonsten Umfragewerte hin und her, ich inmitten der SPD fühle was ganz anderes.Nämlich eine große Bereitschaft auf allen Ebenen, dieses Land mitzugestalten. In Richtungen wie Bildungschancengleicheit oder Teilhabe für Menschen aus allen Schichten und eine stetige Weiterentwicklung um eine gerechte gelebte Lebensvielfalt. Natürlich im Zeichen der heutigen Lebenswirklichkeit. Und was ich am Wochenende bei dem 1.Medienpolitischen Kongreß  der SPD in Berlin erlebt habe: Es gibt eine zunehmende starke Meinungsbildungskultur. Man setzt auf den Faktor Bürgerpartizipation in allen Ecken des Landes. Ja die gute alte Tante SPD, macht schon gute brauchbare Vorwärtsbewegungen. Dabei sind alle im Prozess der Lernenden angefangen von Sigmar Gabriel bis hin zum 14 jährigen JUSOS – Mitglied.  In meinem Ortsverein in Potsdam gibt es allein schon dort große Kraftanstrenungen, um mit dem Bürger im Wahlkreis enger in Kontakt zukommen. Über Veranstalungen,am Infostand und wenn man sich so trifft. Da sind so gesehen gute,wohltuende Mulitplikatoren unterwegs.

WW – Blog: Wie wir raushören, hast du noch viel als Politikerin, aber auch als Bloggerin zutun. Wir wünschen dir dabei alles Gute und natürlich viel Erfolg. Herzlichen Dank für dieses doch sehr offene Interview.

MW: Oh kein Problem, so oder so gesehen und vielen Dank für die guten Wünsche. War ein Interview, das mal sein musste. Darum habe ich zudanken.

Der verfehlte Weg zu Jugend im Internet!

Guten Morgen aus Potsdam!

Und wieder einmal steht die Internetgemeinde Kopf und muss sich mit dem aus Rheinland Pfalz eingerührten JUGEND – MEDIEN – STAATSVERTRAG auseinander setzen. Nicht gerade wenige  meinen dass dieses Machwerk ein Selbstbedinungsladen für Abmahnanwälte ist.Da zuviele Fallstricke da drin enthalten sind, über die so einige Webseitengestalter und BloggerInnen stolpern könnten. Die Meinungsfreiheit würde davon arg beschnitten.Und in Deutschland China – nahe Zustände in Richtung Zensur bedeuten. Das hiesse unter anderem Altersklassifikationen, die sich jeder der im Web Inhalte gestaltet beugen müsste. Nun: und wo wäre da der Grad, nachdem man abwägen müsste, was man wie interpretiert? Juristisch wäre hier sehr viel Raum zu Auslegungen gegeben.

 

Alles in allem, ist der Weg das Ziel und so gesehen und in den vielen Besonderheiten unerreicht. Die Internetgemeinde kann und sollte nicht die Pflichten der Eltern übernehmen. Die haben hier, wenn sie ihren Kindern Laptop,PC,Smartphone als Geschenk zukommen lassen, ihrer erzieherischen Pflicht nachzukommen. Wenn ein Jugendlicher im Fahrtüchtigen Alter, den Mopedführerschein machen darf und von Mutter und Vater ein Moped geschenkt bekommt.Dann sind diese auch voll verantwortlich, wie der Jugendliche damit im Straßenverkehr umgeht. Das können ja auch nicht die übrigen Verkehrsteilnehmer mitübernehmen.  Das gilt doch mal auch hier bei diesem Gespenst JMStv. zubeachten.

Ganz klar, hier wird aktiv gewirbelt. Eine Reihe von bekannten Bloggern und Netzaktiven Politiker sind auf den Plan getreten. In einer Webseite fordern diese zum Widerstand auf. Und so finden sich hier diese Aktiven an vorderster Front wieder: MARKUS BECKEDAHL,THOMAS KNÜWER,KARSTEN WENZLAFF,HENNING TILLMANN,JENS BERGER,MATTHIAS RICHEL,MARIO SIXTUS,OLIVER ZEISBERGER,BJÖRN BÖHNING,WOLFGANG MICHEL,Juso – Bundesvorsitzender SASCHA VOGT,VALETINA KERST,MARITTA STRASSER,MARTIN BÖRSCHEL und inzwischen fast 2000 Unterzeichner der Initiative JMStv. ablehnen.

Und eins wird so in den vergangenen 24 Stunden wo  dieses Intitivative im Web aktiv ist , klar.Hier wurde ein Wespennest zum ordentlich reinstoßen geliefert. Die Zahl der Unterzeichner wächst stetig an. In einem offenen Brief an die Politik in Nordrhein Westfalen haben sich Netzaktivisten wie Alvar C.H. Freude ,Jürgen Ertelt und Hennig Tillmann gewendet, bei der Abstimmung zu diesem verirrten Werk aus Rheinland Pfalz auf Abstand zugehen. In der SPD wächst der Widerstand dagegen. Im Gesprächskreis “ Netzpolitik und digitale Gesellschaft in der SPD,stößt das auf absolutes Unbehagen. Am nächsten Wochenende trifft man sich in Berlin zu einem Medienkongreß „Open Media “ und zu einem Netzpolitischen Barcamp. Und so klar wie das Amen in der Kirche, das Thema JMStv. wird da eine dominierende Rolle spielen.  Nun ob man in Rheinland Pfalz aus der Staatskanzlei vorher einlenkt und zugesteht,das man hier in wenig kompetenter Weise dies auf dem Weg schicken wollte, das bleibt abzuwarten. Noch ist es nicht zuspät! Und um mit dem immerwieder seiner Zeit voraus denkenden Bertolt Brecht zusprechen:

 

„Jeder Empfänger  kann auch gleichzeitig ein Sender sein!“


So ist es im Internet und seinem Eigenleben und natürlich auch umgekehrt!

 

Infos  und zum mitmachen sei dieser Link ans Herz gelegt:

http://jmstv-ablehnen.de/

Künast vs. Wowereit!

Einen schönen guten Tag aus Potsdam!

Ich komme gerne wieder her, um mich zu dem Thema des Tages auszudrücken.Bevor ich das angehe, vielleicht noch der Hinweis: Auf der Potsdam – Seite im Header habe ich nun eine kleine Galerie von Fotos eingestellt.Die das prominente und weniger bekannte Potsdam zeigen.Ich wünsche viel Spaß bei diesem kleinen Fotospaziergang mit meinen Fotos! 😀

Und von Potsdam geht es Schnurstracks ins benachbarte Bundesland Berlin.Dort offenbarte sich das was die Spatzen schon längst von den Dächern pfeiffen. Es kommt zum Showdown am 18.09.2011 bei der Abgeordnetenhauswahl, zwischen der Grünen – Politikerin Renate Künast und dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit. Ein offenbar sehr spannendes Rennen ist damit per se eröffnet. Und gibt viel Raum für Auslegungen und Spekulationen her.

Man kan ja nicht anders, als sich so zuäußern: Wenn man seit geraumer Zeit Renate Künast erlebt und die Umfragewerte der Grünen betrachet.Dann fragt man sich ja schon, was haben die Alle da genommen?!? Völlig losgelöst von Raum und Erde sind die Grünen – Freunde, für die ich ja durchaus gewisse Sympathieen pflege. Aber so mit diesem überaffektierten Kampfmuttergehabe von Künast, kann und will ich mich nicht anfreunden. Das ist einfach nervend. Und gibt keine solide Basis für eine Regierende Bürgermeisterin her. Die muss sehr deutlich über den den Dingen stehen. Das tut sie seit eben geraumer Zeit NICHT! Dazu gibt sie zusehr die Populismusdampframme.

Was man von Klaus Wowereit nicht sagen kann. Der kommt wie immer aufgeräumt, mental stark und entschlossen daher.Und hat in dieser Zeit eins erkannt: Dass die Diskussion um den Flughafen BBI – Willy Brandt keine Art Stuttgart 21 für Berlin werden darf. Im Gegensatz zu Amtskollege Mappus, muss Wowereit nicht erst mit Zwang zum Einlenken gebracht werden. Er handelt! Gemeinsam mit seinem Brandenburgischen Amtskollegen Matthias Platzeck,will er von der Bundesregierung Klarheit, über die zukünftigen Flugrouten des Flughafens und Prestigeobjekt am Rande Berlin haben. Wegducken wird er sich nicht.Und ganz sicher auch den Dialog mit den dann vom Fluglärm betroffenen Bürgern suchen.

heimat metropolen spd 008

Klaus Wowereit beim SPD – Kongreß Heimat Metropole im Radialsystem Berlin.Mit einem starken Bekenntnis für Boomtown Berlin!

CSD -Berlin 2009 018

Hier beim CSD – Berlin auf dem Wagen der Berliner SCHWUSOS. Sicher auch sowas wie ein Stimmungsbarometer für den Regierenden. Er wusste nicht wo er zuerst hingrüßen sollte.So viele Wowi – Wowi oder Hallo Herr Wowereit – Rufe, kamen zu ihm aus den Massen der Menschen an der Paradestrecke!

Ich denke, wenn man die Summe aller Dinge zusammenfasst, dann ist für Berlin kein Wechsel nötig. Was die Berliner haben,das wissen sie. Aber was sie kriegen, das wissen sie eben nicht.Berlin ist so hochexponiert vom gesamten Entwicklungsvolumen, dass hier keine Personalexperimente brauchbar sind. Man mag über Klaus Wowereit denken, was man will und wie man meint. Aber, er ist der Anchorman den Berlin zu dieser Zeit braucht. Dafür spricht sein Managment in der Wirtschaftspolitik.Unter seiner Ägide konnte und wird sich Berlin zu einem Multipliaktorischen Faktor weiterentwickeln. Wenn man auf die letzten Jahre, insbesonders auf die Branche Kreativwirtschaft, eine der tragenden Säulen der Berlin Wirtschaft guckt.Dann ist die Handschrift von Klaus Wowereit deutlich zuerkennen. Und genau diese Handschrift ist der Zug aus dem das Morgen für Berlin entsteht. Und nicht Öko in Überhang und nicht populistische Ansätze einer Frau Künast. Und das macht für die Wahl am 18.09.2011, den Unterschied aus.

Und damit viele Grüße aus Rand -Berlin eben 😀


Bundesregierung handelt mit Doppelzüngigkeit!

Guten Morgen aus Potsdam!

Seit Wochen ist diese Bundesregierung schwer in Sachen Integration von Menschen mit anderen Wurzeln zu Gange. Die Beauftragte der Bundesregierung Böhmer sprach erst diese Woche vor dem Bundestag. Immerwieder bemüssigt sich Bundeskanzlerin Merkel von guten gelungen Beispielen zusprechen.So auch gestern wieder am Rande des Europameistershafts – Qualifikationsspiel Türkei gegen Deutschland. Ganz Unisono zeigte sie sich, in dieser Frage mit ihrem türkischen Amtskollegen Erdogan. Das sind gute und wichtige Signale in diese unsere Gesellschaft hinein. Wir brauchen diesen Zusammenhalt.Und dafür lohnt es sich zudiskuitieren und die Werte daran fest zumachen.Egal, wo jemand herkommt und hier Wurzeln schlägt. Als Mensch mitten unter uns, soll er oder sie ihre Chancen haben, bei uns anzukommen. Und sich im gemeinsamen Lebensgefüge wiederfinden. Das soll und muss Ziel von Integration sein. Nebenher leben ist ein unangebrachter Versuch hierhin gehend.

 

Doch wie hält es diese SCHWARZ/GELBE – Bundesregierung mit dem Gedanken der Lebensvielfalt sonst? Ist sie der Hort der Aufarbeitung alter Stände und schiebt falsche Ansichten zur tatsächlichen Lebenswirklichkeit von der Tagesordnung ? NEIN! Das tut sie nicht.Und hält an alten Stigmen fest. Im Wahlkampf gerade von der FDP kamen warme Worte an die die hier gemeint sind.An die Menschen in unserem Land, die immernoch in Schubläden soriert werden. Die lesbische Frau –  der schwule Mann – der Mensch der als Transident und Transgender lebt. Solange man das im  Wahlkampf macht, muss es ja nicht umgesetzt werden. Eine vollständige Öffnung der Ehe für Gleichgeschlechtliche Paare hat die Union und die FDP neulich im Bundesrat erfolgreich verhindert.

Ebenso, sieht es wohl auch aus, wenn es um die Umsetzung des Richterspruchs  von Karlsruhe geht.Wo nach homosexuelle Paare in Erbschaftsangelegenheiten heterosexuellen Paaren gleich gestellt werden müssen. Damit wäre ja jahrzehntelanges Unrecht beendet. Hier wurde bei Homo – Paaren in der Besteuerung besonders heftig zugelangt.  Schon mit der Äußerung von CDU – Generalsekretär Gröhe –  „man werde sich das sehr genau angucken “ – war ja klar, die wollen keinen Weg finden um gesellschaftliche Mängel in gravierender Form abzubauen. Nach wie vor kein Stück Umsetzungswille in ganzer Gestalt.

Wer so einseitig um den Vielfaltgedanken um volle Wahrung von Menschenrechten und Wertschätzung unterwegs ist:  Dem darf man eigentlich nicht ein Stück über dem Weg trauen. Das  wäre ja ein Verein, die Bundesregierung  die Schaufensterpolitik betreibt.Aber keine die mit dem Herzen bei den vielen unterschiedlich aufgestellten Menschen Wahrhaftkigkeit schafft!

Und hier gibt es eine Reaktion auf das unfeine Gebaren um es milde auszudrücken. Der Bundesvorsitzende des AK Lesben,Schwule, Bisexuelle und Transgender in der SPD  -SCHWUSOS – Ansgar Dittmar erklärt es so:

 

 

Dittmar: Schwarz-Gelb missachtet das Bundesverfassungsgericht und diskriminiert Lebenspartnerschaften weiter

04. Oktober 2010

In der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zur Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften im Einkommenssteuerrecht (Bundestags-Drucksache 17/3009) verweigert die Bundesregierung Schwulen und Lesben weiter die vollständige Gleichstellung. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD Ansgar Dittmar erklärt hierzu:

Alle warmen Worte nutzen nichts: Immer wenn es ernst wird und Schwarz-Gelb die Chance hat, wirklich etwas für die Gleichstellung und Anerkennung für homosexuelle Paare zu tun, zeigt die Regierung ihr wahres Gesicht und manifestiert ihre diskriminierende Haltung gegenüber der eingetragenen Lebenspartnerschaft.

2009 hat das Bundesverfassungsgericht eindeutig klargestellt, dass der Gesetzgeber Gleiches auch gleich zu behandeln habe und hat explizit für das Erbschaftsrecht die vollständige Gleichstellung gefordert. Die vollständige Gleichstellung muss in allen Bereichen schnell und umfassend umgesetzt werden. Dies gilt für das Steuerrecht genauso wie für das Adoptionsrecht. Es gibt keinen Grund, warum die eingetragene Lebenspartnerschaft gegenüber der Ehe in irgendeiner Form weiter benachteiligt werden sollte.

CDU/CSU und FDP allerdings führen die absurde Begründung an, dass “das Ehegattensplitting und die Förderung der Ehe insbesondere im Hinblick auf ihre bleibende Bedeutung als typische Grundlage der Familie mit Kindern“ die Diskriminierung rechtfertige. Die Bundesregierung verkennt damit nicht nur die tatsächliche Realität der zahlreichen Regenbogenfamilien lesbischer und schwuler Paare in diesem Land, sondern diskriminiert mit dieser Begründung gleich doppelt. Mit der von Schwarz-Gelb gewollten Diskriminierung im Adoptionsrecht rechtfertigt die Regierung die Diskriminierung im Einkommenssteuerrecht.

Besonders enttäuschend ist hierbei die Rolle der FDP, die die Wähler mit ihren Sonntagsreden über Gleichstellung hinters Licht führt, denn in der Regierung haben sie nichts von ihren Wahlversprechen umgesetzt. Auf den CSDs hieß es „Versprochen gehalten“. Vielmehr muss es heißen „Versprochen gebrochen“. Aber für liberale Gleichberechtigungspolitik ist zwischen Hotel und Lobby wohl kein Platz.


Helle Köpfe gegen düstere Kopfpauschale!

Guten Tag  aus  Potsdam!

Gestern geschah im DGB – Haus in Berlin historisches: Noch nie saßen Gewerkschaften, die Linke, die Grünen und die SPD an einem Tisch um Front zumachen. Front gegen die, die DGB – Chef Michael Sommer ebenso herzlich zu diesem Treffen eingeladen hat. Die Regierungskoaltion aus CDU/CSU und FDP. Gesundheitsminister Rösler sagte zumindest ab. Wohlwissend, dass sein Kommen einem Eintritt in einem Löwenkäfig gleichen würde. Die Union meldete sich erst garnicht. Und somit ist alles in klaren Gewässern.

Denn es stinkt zum Himmel und die radikale Entsolidarisierung des einst so stolzen Sozialstaates, wird mit dieser Kopfpauschale kraftvoll Auftrieb gegeben. Eben von der Union, die diese ja eigentlich nie wollte. Das klingt ja so nach, das man meint Ulbrich würde beschwörerisch meinen, das niemand die Absicht hat eine Mauer zuerrichten.

Doch diese Mauern werden mit aller Entschiedenheit, von dieser so sehr anderen Bundesregierung hochgezogen. Und man könnte hier jede Menge Wortbilder mehr einfügen, die dieses Vorhaben klar umreissen würden.  In vielen Punkten zieht ein unerträglicher Standesdünkel der Bundesregierung Menschen gegenüber, die nicht ihrem bevorzugtem Klientel angehören. Da werden in ganz vielen Punkten krasse Abgrenzugen getan. Schon allein Volkes Wort gegen das was der Bankenchef sagt aufgewogen, ist eine klare Sache.Bei Volkes Wort ist ein schnelles „Off“ aus dem Gehörgang vorprogrammiert. So wird das Wort von Ackermann und Co niemals bewertet. Ja aber um unser Gesundheitssystem durchzufinanzieren, da gilt dieser Unterschied nicht. Egal wie hoch oder niedrig der Verdienst ist, alle dürfen gleichermaßen ran an ihre Geldbörse.

Damit wirft diese Bundesregierung das 127 Jahre alte Solidarprinzip ohne mit der Wimper zuzucken, auf den Müllhaufen der Geschichte. Als nächstes  wird die Krankenverischerung in die private Obliegenheit geschickt. Und jeder darf  sich selbst bedoktern. Oder es wird eine Zunahme an Schamanen, Wunderheiler und Kräuterhexen zuerleben sein. Um wenigstens ein bißchen Gesundheitsglaube aufrecht zuhalten. Ganz ohne Ironie, muss man das ja auch mal so sehen.

Wichtiger den jeh war der Schritt, der Parteien und der Gewerkschaft gestern in ungeminderter Sichtweise.  Es werden  alle Möglichkeiten genutzt werden um diesen Irrsinn zustoppen. Da waren sich Claudia Roth, Gesine Lötzsch, Michael Sommer und Sigmar Gabriel mehr als einig.   Da linke Bündnis steht! Genau das Bündnis vor dem Herr Westerwelle immer so gewarnt hat. Ja, das ist auch die einzige klare Antwort auf das was  Merkel,Westerwelle und Co so auf ganzer Linie, dem deutschen Volk abverlangen. Da sind helle Köpfe gefragter  wie noch nie. Gegen eine zunehmende Verfinsterung unter dem deutschen Sozialhimmel!

Und hier einige Auszüge aus den Statements zu „Köpfe gegen Kopfpauschale!“

Und weitere Infos sind bitte unter diesem Link zuentnehmen:

http://www.stoppauschale.de

Schon verwunderliches!

Wie  fast jeden Freitag tagt in Berlin die Länderkammer um im Bundesrat, eine Reihe von Beschlüsse zuberaten umd in ein Gesetz zufassen.So auch am 24.09. Da standen unter anderem auch die Gesetzesinitiative der Stadt – Bundesländer Bremen, Hamburg und Berlin zur Öffnung der vollständigen Ehe für Gleichgeschlechtliche Paare auf der Tagesordnung. Diese Initiative hat viele Hoffnungen bei Homosexuellen Menschen geweckt. Was im tief – katholischen Spanien und Portugal möglich geworden ist, das sollte ja auch in Deutschland, nach Jahrzehnten harten Kampfes Realität werden!Doch es kam sehr viel anders.Und die Ernüchterung folgt auf dem Fuss.
Nichts mit dem Knallen der Sektkorken bei den heiratswilligen Lesben und Schwulen in unserem Land. Alles bleibt nur im Rahmen mit  den vorhandenen Möglichkeiten. In Badem – Württemberg dürfen Paare nur in KfZ – Zulassungsstellen, ihren Bund fürs Leben schliessen. Dem NOCH – Ministerpräsidenten Mappus sei Dank. Seinem besonderen Bemühen, ist es zuverdanken das für die Lesbe und den Schwulen im Musterländle, das würdige Standesamt verschlossen bleibt.Das ist eine Lage der Realität.Und sie scheint wohl in Stein gemeißelt. So wie man aus diesem wenig zuvermittlenden Abstimmverhalten der Bundesländer entnehmen muss. Von den 16 Bundesländern haben nur 4 Länder für die vollständige Öffnung gestimmt. Die es nicht taten haben sich damit ein Armutszeugnis sondergleichen ausgestellt. Schwer an der Realität vorbei. Und kaum zufassen, wie blind diese Herren und diese eine Dame an der Lebenswirklichkeit von heute vorbei stimmen. Von den B – Ländern (CDU/CSU/FDP) ist man ja einiges gewohnt.Und oft und gerne unter dem Motto: „Wasch mich aber mach mich nicht naß.“  Aber das die A – Länder (SPD,die Grünen,die Linke) einige Totalausfälle verbuchen mussten.Das ist schon bitter und schonmal garnicht zuvermitteln.

Und so haben die Bundesländer im Einzelnen abgestimmt:

Badem – Württemberg:   Mappus  – CDU – Nein!

Bayern:   Seehofer – CSU – Nein

Berlin:      Wowereit  – SPD –  Ja

Bremen:    Börhnsen  – SPD  – Ja

Brandenburg:  Platzeck  -SPD – Ja

Hamburg:   Ahlhaus        –  CDU – Nein

Hessen:  Bouvier            –  CDU – Nein

Mecklenburg – Vorpommern:   Sellering  – SPD -Nein!

Niedersachsen:  McAlister  – CDU – Nein

Nordrhein  – Westfalen:  Kraft  – SPD – Ja

Saarland:         Müller   -CDU –  Nein

Sachsen:                Tillich   – CDU   –  Nein

Sachsen Anhalt Böhmer:  – CDU –  Nein

Schleswig Hollstein: Carstensen  – CDU –  Nein

Rheinland  – Pfalz:  Beck   – SPD – Nein !

Thüringen:    Lieberknecht  -CDU – Nein

Da ja bei einigen CDU geführten Ländern, wie Hessen,Niedersachsen und Sachsen die FDP mit im Regierungsboot sitzt, dürfte ja die ach so sehr private Hochzeit von FDP – Chef Westerwelle nur eine kleine süße Fussnote in Bezug auf vollständige Gleichstellung sein. Aber wer Realist ist hat auch davon keine Wendung um 180 Grad erwarten können.Deutschland hat sich mit Hilfe aller 12 Ministerpäsidenten die ohne zuzucken mit NEIN gestimmt haben,als Entwicklungsland in Sachen Gleichstellung gezeigt. Der Kampf geht weiter! Der Mensch egal wie er geprägt ist, gehört ins Leben und NICHT Schubläden!So und nicht anders!

Und hier mit diesem Link, zu der Entscheidung des Bundesrat,in dieser tollen Lieblosigkeit sieht man ja auch deutlich den Wind, der in die falsche Richtung weht!!!

http://www.bundesrat.de/cln_179/nn_8336/SharedDocs/Drucksachen/2010/0301-400/386-10_28B_29,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/386-10(B).pdf





Gute Idee: Steuern gegen Armut!

Auf dem Bundesparteitag der SPD am Wochenende in Berlin: Da  machte Sigmar Gabriel, dieses Thema zu einem das er einer großen Bedeutung, in seiner mehr als 1 stündigen Rede gegeben hat. Nicht zum ersten Mal.Vor etwas 14 Tage gab ein großes Panel dazu im Willy Brandt – Haus mit prominenter Besetzung.Wie man auch unter spd.de erlesen kann und bei mir hier auf der Politikseite. Allerdings habe ich den Bericht Copy and Paste aus meinem anderen Blog transferiert.So dass auf Grund der unterschiedlichen Formatierungen von Blog.de und WordPress.com einige Endwörte im Off verschwunden sind. Ich bitte sehr um Nachsicht.Das war eben ein Versuch im Umgang mit den Blogbausteinen.

Darum nochmals in einer besonderen Erzählweise, das Video zum Thema: Im Dialog sind die Schauspieler Heike Makatsch und Jann Josef Liefers dabei, das für und wider einer möglichen Finanztransaktionssteuer aufzuwiegen.

Was halten Sie, was haltet Ihr von dieser Einführung? Wäre es an der Zeit auf Grund der letzten Weltwirtschaftkrise, diese eingebaute Sicherheit auf den internationalen  Devisenmärkten auf den Weg zubringen? Fragen über Fragen, die zuklären sind…….