Hilfe für Libyen!

Guten Abend im Blog !
DIE Welt wird seit Tagen Augenzeuge, was sich in Libyen entbrennt. Gestern der irre bis bizarre Auftritt vom Despoten Gaddafi, machte klar:.So glatt ins Verhältnis gesetzt,wie in Tuniesien und in Ägypten wird es dort sicher nicht abgehen. Dort stehen schlimmste Zeiten bevor. Gaddafi und seine Schergen sind zu allem bereit. Und würden sogar ihr gesamtes Volk opfern.Nur des eigenen Machterhalts wegen. Ein Preis denn niemand auf dieser Welt  hinnehmen darf.

Und deshalb, sende ich diesen Aufruf in die Blog und Internetwelt hinein!

Liebe Freunde,

 

Hunderte von libyschen Demonstranten werden von Gaddafis Regime hingeschlachtet. Die EU und die UNO halten diese Woche Dringlichkeitssitzungen ab und könnten das Vermögen des Regimes einfrieren, den Luftraum über Libyen sperren und eine weltweite Verfolgung vor dem internationalen Gerichtshof erwirken. Fordern Sie die UNO und die EU dazu auf, das Blutbad zu beenden:

 

 


Senden Sie eine Botschaft jetzt!

Libyens Streitkräfte setzen Maschinengewehre und Kampfflugzeuge gegen Demonstranten ein, die für die Demokratie eintreten –Hunderte wurden getötet, und ohne sofortiges internationales Handeln kann sich dies zu einem landesweiten Blutbad ausweiten.

Die Europäische Union und der UN-Sicherheitsrat halten diese Woche Dringlichkeitssitzungen wegen der Krise in Libyen ab. Sie haben die Gewalt verurteilt, doch wenn wir sie dazu bewegen können, ihren Worten Taten folgen zu lassen und sich darauf zu verständigen, den Luftraum über Libyen zu sperren, die Vermögen von Gaddafi und seinen Generälen einzufrieren, gezielt Sanktionen gegen das Regime zu verhängen und eine weltweite Verfolgung aller am brutalen Vorgehen beteiligten Militärs zu erwirken, könnte dies die Bombenangriffe aus der Luft beenden und Gaddafis Kommandostrukturen aufweichen.

Wir dürfen keine Zeit verlieren – die Menschen in Libyen werden von ihrer eigenen Regierung hingeschlachtet. Klicken Sie hier, um direkt eine Nachricht an die UN- Delegierten und die EU-Aussenminister zu senden, und sie aufzufordern, die Gewalt zu beenden. Leiten Sie dies an jedermann weiter – senden wir eine Flut von Nachrichten, bis gehandelt wird, um das Blutvergießen zu beenden:

http://www.avaaz.org/de/libya_stop_the_crackdown_eu/?vl

Oberst Gaddafi regiert seit 42 Jahren mit eiserner Faust, ohne Parlament und Verfassung. Er ist der  dienstälteste Diktator in Afrika und Nahost. In Libyen sind keine ausländischen Journalisten zugelassen, die Regierung hat Internet und Mobilfunk-Netze geschlossen, um die brutale Gewalt zu verstecken. Aber Demonstranten, die einen Regierungswechsel und Grundrechte fordern, berichten, dass Tausende Menschen noch immer auf die Straße gehen, obwohl Ηunderte niedergemetzelt wurden. Die UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay sagt, dass die Übergriffe der Regierung sich „zu einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit ausweiten können“.

Entsetzt über die Gräueltaten, haben sich libysche Diplomaten und einige hohe Militärfunktionäre bereits vom Regime abgewandt. Sowohl der UN-Sicherheitsrat als auch die EU haben ein sofortiges Ende des Gewalt gefordert – beide haben jedoch bis jetzt nicht gehandelt. Wenn EU und UN den Druck auf Gaddafi und seine Helfer erhöhen – indem sie ihre Reichtümer beschlagnahmen und sie mit Gerichtsverfahren bedrohen – überdenken die Befehlshaber der Brutalität womöglich ihr Verhalten und beenden das Blutvergießen.

Derzeit hat ein Brasilianer den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat inne, eine Regierung mit einem starken Bekenntnis zu Menschenrechten, zu dem Avaaz mit seinen Kampagnen eine starke Verbindung hat. Wir haben nicht viel Zeit, um auf UN und EU Einfluss zu nehmen – überfluten wir ihre Posteingänge mit Nachrichten aus aller Welt! Senden Sie eine Nachricht und leiten Sie diese E-Mail an Freunde und Familien weiter:

http://www.avaaz.org/de/libya_stop_the_crackdown_eu/?vl

Die Menschen in Libyen werden niedergeschossen, wenn sie Freiheit, Gesundheit, Bildung und faire Löhne verlangen – Grundbedürfnisse, die wir alle haben. Heute heben wir als globale Gemeinschaft unsere Stimme rund um den Erdball, um die schockierenden Massaker zu verurteilen und gemeinsam zu handeln, um das Blutvergießen zu beenden und Libyens berechtigten Ruf nach einem Wandel zu unterstützen.

Voller Hoffnung und Entschlossenheit,

Alice, Ricken, Pascal, Graziela, Rewan und das gesamte Avaaz-Team

Quellen

Eskalation der Gewalt, Spiegel
http://www.spiegel.de/thema/libyen_unruhen_2011/

Proteste in Libyen: Des Regime lässt morden, Sueddeutsche
http://www.sueddeutsche.de/politik/proteste-in-libyen-das-regime-laesst-morden-1.1064186

UN-Sicherheitsrat verurteilt Gewalt in Libyen, Reuters
http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE71M02M20110223

LIBYEN: Flucht in die Hölle, Die Zeit
http://www.zeit.de/2011/09/Libyen


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Mal ganz in Ruhe zum Dioxinskandal !

Einen schönen Samstagnachmittag aus Potsdam gewünscht !

So Weihnachten liegt  schon wieder etwas länger zurück.Nicht mehr lange und uns grinsen süße Osterhasen in heller, dunkler, hell dunkler Schokolade im Supermarkt an.Wo eben noch die restlichen Lebkuchenherzen lagen, kommen nun kleine oder große Eier in den Verkauf. Die bunten hartgekochten, die immer so liebevoll in die Nester gekullert werden, sind schon da. Na und können wir uns auch auf den nächsten Eierkuchen, den wir schwungvoll im 180 Grad Schwungverfahren durch die Küche schleudern freuen? Naja ich weiss ja mal nicht,ob unsere Lebensmittel, nicht manchmal einen anderen Namen verdient haben.

Aber, vielleicht mache ich mir schon wieder zuviele Gedanken um Futterpanschen.Und dass der oberste Futterpanscher ein IM bei der Stasi war, das interessiert mich  aus dieser Sicht nicht.Sicher will uns die BILD – Zeitung damit klarmachen, dass diese Schergen immernoch aktiv sind.Und jetzt ein ganze Volk schleichend ausrotten wollen. Eben mit mit diesen perfiden Methoden um uns mit unserer Nahrungskette, zu einem schlimmen Ende zuführen.  Oh man….. Ernst muss man das Ganze  ja schon  nehmen. Sagt sich auch uns Ilse Aigner und mutiert nach ihrem Bruch mit  Facebook, mal wieder zur „SuperIlse.“ Die großaktive Verbraucherministerin schwer im Einsatz.So auch zur Zeit bei der Grünen Woche. Da kann sie sich durch alle Nationalitäten kosten. Und kaum hat sie an der Milch genippt platzt der nächste Dioxin – Skandal rein. Und wenn sie nicht aufpasst,kriegt sie täglich einen gemeldet und wird ? Na? Eben „SuperIlse.“Schweinerei denke ich mir und denke so langsam geht mir das auf das eine oder andere Ei.

Ehe ich mich hier noch verliere in dieser Eierpampa, kommt lieber ein lieber alter guter Bekannte zu Wort.Lange war es ruhig um ihn und wir haben ihn ja schon vermisst.Nun, ab sofort kriegen wir es wieder gesagt. Aber keine Angst: Ganz in Ruhe! Gernot Hassknecht its Back. Noch etwas etnspannt von der Weihnachtszeit .Ich denke aber ab nächste Woche hat er seine Drehgeschwindigkeit erreicht und ist ganz der Alte!!! Da können wir uns aber freuen…………. wenn er quasi impoldiert,

Na dann dann,liebe Gemeinde.Morgen ist Sonntag und ich verzichte nicht auf mein weichgekochtes Frühstücksei. Soweit hier.Abmarsch zur eigenen Gedankenverwertung. Wozu hat  man die auch sonst.

Lasst es mich wissen,wie es Euch so ist, wenn ihr den ganzen Quark so erfahrt. Bin gespannt und grüße in die Runde !!!

Ein versuchtes Interview !

Gerne auch dieser Versuch sich selbst zuhinterfragen.Und möglichst zudem Punkt kommen, der was sinnhaftes bringt.……………

WW – Blog: Sie oder Du, wie soll ich sagen?

MW: Einfach du alles andere im Netz sind unnötige Kringel:

WW- Blog:  Und wie schaut es so im Netz, in der Politik und insbesonders,aus deiner Sicht aus?

MW:  Ja na das kann eine lange Nacht werden. Und da könnte man in alle Gefühlslagen kommen.So eben wenn dieser italenische Zwerg immernoch Ministerpräsident dieses wunderschönen Land bleibt.Ich frage mich,wie ticken sie die  Itatliener .So einen wie Berlusconi, der für jeden Skandal gut.Denn Leuten viel verspricht wenn der Tag lang ist und nichts hält.Man siehe das dauerhafte, für deutsche Verhältnisse unbegreifliche Müllproblem in Neapel. Das ist doch sypmtomatisch für sein wahres Problemmanagment. Das kann einem als normal denkender Mensch, schon mit der Sicht von draußen, das Grausen bringen.Und  sowas ist Politiker mitten in Europa,einfach eine Crux sondergleichen.Aber gut da ist ja noch Sarkozy. Auch so eine Figur, die gut mit Berlusconi zusammen passt.Quasi Brüder im Geiste.Sie sind ja auch ziemlich kleine Männer und müssen ja auch so auf diese Art, mit der geliehenen Macht ihre Komplexe abfangen. Wer weiss wie oft die von den großen Mädchen und Jungs in ihrer Schulzeit gehänselt wurden.  Ich als Mutter, hätte schon früh für erhöhtes Schuwerk gesorgt.

Die Bloggerin Martina Wilczynski beim SPD – Netzpolitischen Barcamp in Berlin, als Wortnehmende.Manchmal macht sie sowas ja auch. Schreiben ist eher ihr Ding ! 😀

WW – Blog: Du hast aber auch einen Sohn, musste der erhöhte Schuhe tragen?

MW:( lacht)  Nein musste er nicht und braucht er auch zukünftig nicht.Der ist mir heftig über den Kopf gewachsen.Ich bin ca 1,78 m groß und der so um die 1,90m .

WW – Blog: Seit heute heisst dein Blog anders.Warum dieser Aufwand ?

MW: Tja 3x darft du raten. Gerade wir von der Blogfront mit unseren Sinnen und unseren Handwerkzeugen, sollten schnell,aktuell und auf die gegenwärtigen politischen Groß und Kleinwetterlage reagieren. Das mache ich jetzt so richtig mit Freude und Wucht gleichermaßen.“ Wo da nicht provoziert, da in der Regel auch nichts passiert“ – ist mein Slogan. Willyleaks ist ein sich anbietendes Wortspiel.Ganz im Kontext zudem was so rum geht. Löcher in großen und kleinen Gefilden treffe ich beinahe täglich.In Form von verdrehten Fakten und Menschen die in ihrem unsäglichen,unfähigen Tun glauben mir mittelalten Frau, die Welt erklären zumüssen. Das geht gegen das wofür ich stehe.

WW – Blog: Und was genau wäre das wofür du stehst?

MW: Ich stehe vorallem für eine klare offene Wortführung.Für konstruktive Gedanken, die wenigstens den Hauch eine Zielführung haben. Und ich stehe ganz klar für einen ansich trotz aller Meinungsunterschiede für einen möglichst Stilvollen Umgang miteinander. Menschen müssen und sollen nicht Perfekt sein müssen.Jeder ist auf seine Art anders und unterschiedlich. Das machen ja die vielen ungezählten Begnungen im Laufe eines Lebens auch zu einer immerwieder hochspannenden Angelegenheit. Jedoch Menschen, wenn man sie so nennen sollte,die mit einer unerhlichen Art und Weise immerwieder zu Werke gehen um von ihrer eigenen Unfähigkeit abzulenken, die pissen mich einfach nur an, ja an……

WW – Blog: Ah ja, na da bist du doch ein großer Fan von Westerwelle und zu Guttenberg?

MW: ( kratzt sich lange am Kopf und guckt etwas düster drein) Zu diesem Herrn Baron habe ich mich ja nun wirklich in aller Klarheit geäußert. So wie man das hier im Blog steht,so würde ich es auch jetzt gern stehen lassen. Und zu Westerwelle – da wollte sich Helmut Schmidt eben in Maischberger auch nicht wirklich mitteilen. So schlimm ist das wirklich, dass man zudem keiner weiteren Kommentierung bedarf. Seine Haltung,seine unprofessionelle Art, sein mieser Amtsstil und dieses ganze schwammige Understatement, was von dem ausgeht.Also bitte mehr auch hier bitte nicht.

WW – Blog: Helmut Schmidt und du ihr seit am selben Tag geboren.Bist du deshalb auch seit bald 15 Jahre SPD – Mitglied?

MW: Der Gedanke liegt nahe.Und irgendwie muss da mit dieser Entscheidung, ein gewisser Spirit eingeflossen sein. Aber, es waren solche Köpfe und wie sollte es anders sein, die mir die SPD als meine poltitische Heimat eröffneten – Willy Brandt ganz klar und ein Olof Palme. Die haben mir viel mitgeben. An Sinn fürs verbinden in der Politik,den Glaube an eine sozialdemokraitsche Polittik mitten in Europa, die für die Menschen arbeitet. Das war die Politikergeneration, die noch auf Grund ihrer Kriegsjahre sowas wie tiefe Demut in ihren Ämtern versprüht haben.Wie es Helmut Schmidt auf seine hanseatische Weise mit viel Stil tut. Habe das neulich bei einer Buchlesung mit Egon Bahr erlebt. Der ist ja auch so einer, der über die ehemals kalten, verfeindeten Lager in Ost und West, den Gedanken und Einsatz um die Wiedervereinigung niemals aus dem Auge gelassen hat.

WW – Blog: Und dennoch schafft es die SPD immernoch nicht sich in den Umfragewerten weit von den Grünen abzusetzen.Welche Gründe sind da deiner Meinung nach für verantwortlich?

MW: Ja ja die Umfragewerte, sind schon eine Welt für sich.Und wer sie bestellt, bekommt sie so wie er sie braucht. Seit der Chef von TNS – Emnid Klaus Peter Schöppner, für die BILD – Zeitung arbeitet, darf sich die SPD immer auf ein paar Punkte bei den Prozenten weniger freuen.Meine ich jetzt mit ironischen Unterton. Wenn ich einer Umfrage Gewicht geben sollte, dann der vom ZDF – Politikbarometer.Die nehme ich schon ernster, wenn ich das tun sollte. Ansonsten Umfragewerte hin und her, ich inmitten der SPD fühle was ganz anderes.Nämlich eine große Bereitschaft auf allen Ebenen, dieses Land mitzugestalten. In Richtungen wie Bildungschancengleicheit oder Teilhabe für Menschen aus allen Schichten und eine stetige Weiterentwicklung um eine gerechte gelebte Lebensvielfalt. Natürlich im Zeichen der heutigen Lebenswirklichkeit. Und was ich am Wochenende bei dem 1.Medienpolitischen Kongreß  der SPD in Berlin erlebt habe: Es gibt eine zunehmende starke Meinungsbildungskultur. Man setzt auf den Faktor Bürgerpartizipation in allen Ecken des Landes. Ja die gute alte Tante SPD, macht schon gute brauchbare Vorwärtsbewegungen. Dabei sind alle im Prozess der Lernenden angefangen von Sigmar Gabriel bis hin zum 14 jährigen JUSOS – Mitglied.  In meinem Ortsverein in Potsdam gibt es allein schon dort große Kraftanstrenungen, um mit dem Bürger im Wahlkreis enger in Kontakt zukommen. Über Veranstalungen,am Infostand und wenn man sich so trifft. Da sind so gesehen gute,wohltuende Mulitplikatoren unterwegs.

WW – Blog: Wie wir raushören, hast du noch viel als Politikerin, aber auch als Bloggerin zutun. Wir wünschen dir dabei alles Gute und natürlich viel Erfolg. Herzlichen Dank für dieses doch sehr offene Interview.

MW: Oh kein Problem, so oder so gesehen und vielen Dank für die guten Wünsche. War ein Interview, das mal sein musste. Darum habe ich zudanken.

Voll schnittig diese zu Guttenbergs!

Ja Guten Tag aus Potsdam!

Manchmal wenn die Nachrichten so ins Haus trudeln,da staunt man ja nicht schlecht.So ist es mir dann gestern gegangen. Das Ehepaar Stephanie und Karl – Theodor zu Guttenberg,ist auf Reisen.Nein, kein Tripp in die USA oder rein Urlaubsreif in südliche, warme Gefilde. Es musste der Hindukush in Massa -i – Sharif, bei der Bundeswehr in Afghanistan sein. Mit zwei CDU – Ministerpräsidenten und ein Sat1 – Talker waren auch gleich dabei.Unter diesem Aufwand, macht es zu Guttenberg nicht.Und schon ist das Branding der Kameras so sicher wie das Amen in der Kirche. Mit seinen frischen, flockigen Ideen ist der Verteidigungsminister sich der Medienöffentlichkeit immer sicher. Das PR – Genie hat die Medien damit voll im Griff. Alles Gut und Schön. Nur, sollen jetzt andere Köpfe aus der Spitzenpolitik, auch einen Schwall von verrückten, zweifelhaften,ungewöhnlichen Ideen auschütten? Um genauso glänzende Bilder wie zu Guttenberg zuliefern? Ich weiss ja nicht ob man damit über kurz oder lang zum Dauernervobjekt wird. zu Guttenberg läuft dieser Gefahr voll in die Arme.

Weil irgendwann wollen wir keinen Aufmarsch der pompösen Art, von Damen und Herren Politiker, die das können.Aber, nicht klar stellen wofür sie eigentlich stehen.Außer für die Aussetzung der Wehrpflicht. Während andere Politikköpfe in Berlin ihren Job ohne große Reisetätigkeit tun, kann man ja so daher kommen.Meint der Herr Baron und glaubt was Gutes zutun. Hier türmt sich ja doch ein wenig zuviel Operette auf. Und wenn Menschen nur den guten Schein sehen, dann kommen einen so abstruse Gedanken nach neue Majestäten an der Spitze diese Landes, mit Regierungssitz in Schloss Neuschwanstein. Oh mein Gott!

Doch da kann man zum Dauerstirnrunzler werden. Frau Gattin an Bord, die MP´s Böhmer und McAllister dabei.Naja die Herren tun schon gut daran, ihre Soldaten aus ihren Bundesländern kurz vor Weihnachten nett die Flosse zudrücken. Aber warum Sat1 dort nun auch eine Talkshow mit dem Mittelklasse Johannes B.Kerner auch noch sollte, das ist auch so ein Punkt wo Verwunderung aufkommt. Kerner der nicht mal hier im Land ordentlich seinen Job macht, ausgerechnet dort wo schwierige Verhältnisse sind, will er was Fernsehentaugliches hinbekommen.Naja nach seinem grottigen Jahresrückblick nun das dann.Für manches Publikum mag das ja reichen. Und Frau und Herr zu Guttenberg sehen über manches Manko gnädig hinweg.Hauptsache sie sind drin im TV.

 

Einer der Amtsvorgänger von zu Guttenberg Peter Struck, sagte erst neulich, das der Verteidigungsminister mit seinen dauernden Blitzbesuche, die Truppe zusätzlich gefährdet.Und mit seinem legeren Auftreten, bei der Truppe, an der eigentlichen Aufgabe als Minister vorbeischrammt. Recht hat Struck. Selbst wenn zu Guttenbergs Amtsvorgänger wie Volker Rühe, Franz Josef – Jung oder eben Peter Struck daran im Traum gedacht hätten ihre Gattinnen an die Front mitzunehmen.Sie hätten es sicher nicht getan.Und das aus gutem Grunde. Wenn Frau zu Guttenberg ein Herz für die deutsche Soldatin entdeckt zuhaben scheint, so wären andere weniger aufgeblähte Bekenntnisse Glaubwürdiger gewesen. Am Ende kann dann schon so mit diesem Bohai der Gedanke kommen, sie werden für die masslose Art dieses medientauglichen Paares, missbraucht.

Bekenntnisse zu unserer Parlamentsarmee, kann man anders – ganz anders abgeben. Wie wäre es mit einem Besuch bei Soldaten die mit Traumaschäden vom Hindukush nach Hause gekommen sind. Dann natürlich auch mit konkreten Hilfsmassnahmen für diese Menschen im Gepäck. Ja so wird wohl eher ein Schuh draus.  Die Kritik die hier von vielen Seiten kommt, wenn auch in reichlich polemischer ist angbracht.

 

Ja und während hier zu diesem Afghanistanbesuch geurteilt wird. Der ein Besuch war, der keine nennenswerten Mehrwert brachte.Zumindest für die Truppen nicht.Da ist heute an anderer Stelle in Berlin, im Willy Brandt – Haus, die 2.SPD – Afghanistankonferenz auf der Tagesordnung. Wo über das weiter diskutiert wird, wie man die Afghanen nach dem schrittweisen Truppenabzug nachhaltig helfen könnte.Was ganz sicher ein Weg ist, der von vielen,vielen schwierigen Überlegungen geprägt ist.Nur eins kann man hier beim Ernst die der Sache nicht gebrauchen.Weichzeichnung nach Art der zu Guttenbergs.  Hier ist seriöse, angemessenens Handeln der beste Berater. Sollte der gegenwärtige Bundesverteidigungsminister auch wissen.Wie gesagt er sollte!!!!


Und Tschüss gesagt!

Guten Abend aus der Brandenburgischen Landeshauptstadt!

Am Tag als der Ex – Innenminister Rainer Speer dank der besonders aktiven BILD – Zeitung, zurück getreten war,da zeigte ich mich über diese Gangart empört und erklärte diese  aus tiefster schwarzer Sarkastenseele, zur „Siegerin des Tages!“ Inzwischen sehen die Dinge ganz anders  aus. Speer, dem als Innenminister Rund um die Uhr Personenschutz zustand, lehnte diesen ab.Und fuhr wie zu Staatssekretärs  Zeiten mit dem Fahrrad zum Ministeriumsstandort in der Potsdamer Innenstadt. Oder fuhr den Dienst BMW am liebsten selbst. Oft wurde der Urtyp Speer auf Grund seiner unkonvertioneller Art als „Politiker der anderen Art “ gefeiert. Nicht selten sah man ihn im Millitary Look egal wo daherkommen. Nun: Diese untypische,laxe und sicher auch wenig reife Lebensart ist dem Zigarreraucher und Rotweintrinker zum Verhängnis geworden.

Die Verführbarkeit an den Hebeln der Macht zusitzen. Und als der „Strippenzieher“ in Brandenburgpolitik zugelten, das kann und ist es im Fall von Speer, eine Quelle des Über allem und jedes zustehen sein.Und sich quasi wie ein Gott zuerklären. Sein Meisterstück war es zweifelsohne nachdem Manfred Stolpe seinen Rückzug vom Ministerpräsidentenamt 2002 verkündete.Matthias Platzeck, sein engster Vertrauter und persönlicher Freund zum Nachfolger Stolpes,  mit voller Unterstützen der Landes – SPD, in das Amt zuhieven. Das lief wie ein Urwerk mit bester Mechanik. Wir waren alle in Brandenburg hingerissen. Nun ist es aber Speer selbst der seinen Freund und ehemaligen Chef reingerissen hat. Vor einem Jahr wäre es mir niemals im Traum eingefallen,sowas auch nur im Ansatz zudenken. Zuviel unausgegorrenes schwebt in der Luft. Der Ministerpräsident musste handeln. Wenn auch um einiges zuspät. Heute weiss man nun Rainer Speer der große Strippenzieher, Machtmensch, Frauenfreund und gewiss auch Politiktalent,ist zum vollständigen Rückzuck zum Jahresende bereit. Welcher Druck da nach der Forderung von Platzeck, auf Speer ausgeübt wurde, weiss ich nicht. Heute waren Speer und Platzeck zusammen in Falkensee, Speers Wahlkreis und infomierten die Genossen dort über diesen Schritt.

Nun sie Platzeck und Speer, werden ganz sicher ihre echte Männerfreundschaft fortesetzen.So wird jetzt wohl Speer die “ graue Eminenz “ der Brandenburger SPD werden.Und bei Platzeck in der Küche seinen legendären Lammbraten zaubern und bei einem guten Rotwein,seins sagen was er noch machen würde, wenn er noch in Amt und Würden wäre.

Meine Meinung zu Rainer Speer ist hinlänglich bekannt. Man kann es gerne hier nochmals nachlesen.Wenn man möchte.

http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/333740/

Und dennoch bleibt bei mir und bei nicht wenigen in der Brandenburger SPD was hängen. Nicht nur das er der jenige war, der gerade auch Frauen aus dem Innercircle der Politik weg boxte. Dabei zweilen aber auch von anderer Seite zubeeinflussbar war. Ich weiss wovon ich spreche: Als ich 2008 bei der Potsdamer Kommunalwahl kandidierte hatte und mich mein SPD – Ortsverein auf einen guten 5.Listenplatz nominierte,musste ich schwer aufpassen. Durch die Lügen einer ehemaligen Potsdamer Ortsvereinsvorsitzenden, die heute keine Rolle mehr in der Potsdamer SPD spielt, wäre ich fast von dieser Liste geflogen. Mit der vollen Absegnung Speers, der damals noch Chef der Potsdamer SPD war.Das wollten mein Ortsverein und ich nicht auf sich sitzen lassen. Mein Ortsverein,intervenierte.Weil sie auch um mein hohes jahreslanges durchaus zielführendes Engagement wussten. An Stelle meiner, wurde eine fremde Genossin für Platz 5 vorgesehen. Die niemand kannte, die den Wahlkreis in dem ich Jahrelang lebte, nicht kannte. Zudem hafftete dieser Genossin der Ruf an, eine wenig verlässliche und unbeliebte Person zusein. Empörung war im Ortsverein im gesamten Wahlkampf,  ihr gegenüber eine dauerhafte Grundhaltung.Wie z B an den Infoständen. Ich schrieb bevor es zur Wahl der Liste durch einen Parteitag kam, an den Kreisvorstand. Was Speer dazu nötigte mich anzurufen. Und mir diese Lügen,die es über mich gab unter die Nase zureiben. Mit einigen klaren, sehr persönlichen Worten konnte ich dies zerstreuen. Und wurde von Listenplatz 5 auf 7 geschoben. Was das ganze auch nicht besser machte.

Zum Glück war das Speers letzter Parteitag, als mir diese unbedeutende Genossin meinen Listenplatz rauben lies.Gesteuert auch von Speer eben. Nun seitdem es diese Kommunalwahl 2008 in Potsdam gab, war jene Kandidatin nicht mehr gesehen. Ich hatte am Ende mehr Stimmen als sie. Musste jedoch auf Grund dieses dämlichen Manövers immerwieder erfahren, dass ich weil ich somit weiter unten stand,auf dem langen Wahlzettel, nicht sofort gefunden wurde.Und Menschen, wenn sie mich gleich gefunden hätten, gewählt hätten. Das hat somit nicht nur mich Stimmen gekostet, die an die Linke gingen.Auch die Potsdamer SPD. Und alles weil Speer die Meinung eines Ortsvereins, wo ich damals schon im Vorstand war, nicht angenommen hatte.

Nun damals habe ich diese Kröte geschluckt und mit einigen schweren Unbehagen rumgetragen. Heute haben wir 2010, ich bin ein hochgradig politisch engagierter Mensch, auf der Kreis, Landes und Bundesebene.Und auch auf diesen Ebenen in Wahlämter für die SPD aktiv. Deshalb nehme ich mir jetzt das Recht das mal hier in meinem Blog deutlich zur Sprache zubringen.Und welcher Tag ist das günstiger, als der Tag wo Genosse Speer seinen politischen Abschied verkündet hat.Nein, ich werfe ihm nichts nach. Ich stelle nur klar. Das ist mein gutes, offenes Recht.  Weil ich auch sehr gut weiss, dass der Genosse Speer,  kein Freund von Arschkriecherei seiner Person gegenüber ist. Insofern ist das hier auch so in Ordnung.

Darum ihm, dem Genossen Speer ein fröhliches und Tschüss gesagt!!!!!

ausgestrahlt – Infos!

Guten Tag aus Potsdam!

Nachdem dieser Bundespräsident das Gesetz zur Atomenergielaufzeitverlängerung bis zu 14 Jahren unterzeichnet hat.Sind wieder die Gegner dieser unsäglichen Politik der SCHWARZ/GELBEN – Bundesregierung, ein weiteres Mal mit ihren Engagement gefordert.Und wer diese überaus Kampagnenfähigen Kräfte von  ausgestrahlt um Jochen Stay kennt, weiss sie warten nie lange mit ihrer Antwortgabe. Der Kampf an vielen,vielen Fronten geht auch im Winter weiter.

Und nicht nur da:Auch die 5 sozialdemokratischen Ministerpräsidenten, werden nun den Klageweg nach Karlsruhe gehen. Nicht ausgeschlossen, dass das von Atomlobbymitschwinger Christian Wulff unterschriebene Gesetz, dann wieder kassiert wird. Nicht das erste   dieser Bundesregierung,das vor den Rechtschranken des Bundesverfassungsgericht gestoppt wird. Das ist quasi eine gut gewachsene Beschäftigungsform der obersten Rechtssprecher, in diesem Land geworden. So nach dem Motto: „Wenn Politik auf Wirklichkeit trifft!“

 

Und in diesem Kontext haben sich die Damen und Herren von ausgestrahlt, wieder zudem aufgeschwungen, was hier im  Thread zuentnehmen ist. In meiner Widget – Sidebar ist übrigens ein Button gesetzt worden.Wo jeder der diesen Blog besucht aktuelle und frische Infos bekommt.Und natürlich auch umfangreich mitmachen und unterstützen kann.Eigentlich auch sollte!

Liebe Freundinnen und Freunde,

Bundespräsident Wulff hat das neue Atomgesetz unterschrieben. Damit kann
der Deal zwischen Regierung und Stromkonzernen über den Weiterbetrieb
aller 17 AKW am 1. Januar in Kraft treten. Ob das ganze vor dem
Verfassungsgericht Bestand hat, ist nicht abzusehen. Wichtig ist, dass wir
uns nicht auf Karlsruhe verlassen, sondern jetzt nicht nachlassen und uns
weiter streitbar und widerständig gegen die Atompläne der Regierung
stellen. Dass wir mit unseren Aktivitäten erfolgreich sein können, zeigt
folgende Nachricht:

Der Castor-Transport nach Majak ist abgesagt! Auch, wenn es lange nicht so
ausgesehen hat, hat Umweltminister Röttgen schließlich doch dem großen
Druck nachgegeben und den für Mitte Dezember geplanten Atommüll-Transport
von Ahaus nach Russland abgeblasen. Auch wenn die Regierung die Pläne, den
Atommüll langfristig in Russland zu lagern, noch nicht endgültig
aufgegeben hat – Röttgens Einlenken ist ein starkes Zeichen und wichtiger
Erfolg der Anti-Atom-Bewegung: Es zeigt, dass unser Protest und der Druck
auf die Politik Wirkung zeigt.

Weiter geht es deshalb beim Protest gegen den Castor nach Lubmin, der
unverändert für die kommende Woche geplant ist, oder auf der Demo am 12.12
in Ahaus, die auch ohne den drohenden Castor nach Majak stattfindet.

Damit die schönsten Bilder des Protests sichtbar bleiben, gibt es für das
nächste Jahr wieder einen .ausgestrahlt-Fotokalender. Übrigens ist der
auch ein ideales Weihnachtsgeschenk. Wie und wo du den Kalender bestellen
kannst und noch vieles mehr, steht in diesem Newsletter.

Viel Spaß damit und winterliche Protest-Wochen wünschen

Nora Lohmeyer
und das ganze .ausgestrahlt-Team

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Inhalt
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1. Castor nach Lubmin stoppen – überall in Deutschland
2. Ahaus bleibt widerständig
3. Der .ausgestrahlt-Kalender 2011 – jetzt bestellen!
4. Ausblick ins Jahr 2011
5. Über den .ausgestrahlt-Tellerrand
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1. Castor nach Lubmin stoppen – überall in Deutschland
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Ungeachtet des großen Unmuts über die Castor-Transporte hält die Regierung
auch weiter an dem Atommüll-Transport nach Lubmin fest. Mit entsprechend
großem Protest wird die Regierung am Wochenende und in der kommenden Woche
rechnen müssen, und das nicht nur in Lubmin: An vielen Orten entlang der
Transport-Route des Castors, unter anderem in Freiburg, Wörth und Erfurt,
wird demonstriert und blockiert. Wo welche Aktion stattfindet und wie Du
mitmachen kannst, steht hier:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor-transporte/lubmin#c6080

Die Auflistung der Busse und die Mitfahrbörse zur großen Demonstration in
Greifswald bei Lubmin am Samstag, 11. Dezember gibt es unter:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor-transporte/lubmin

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2. Ahaus bleibt widerständig
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„Das Zwischenlager in die Zange nehmen!“ heißt die große Demo in Ahaus,
die am 12. Dezember stattfindet. Auch wenn der Transport von Ahaus nach
Majak für dieses Jahr abgesagt ist, bleibt der Protest gegen Castor und
Atomkraft in Ahaus nötig. Alle Informationen zur „Zangen-Demo“ und zur
Anreise mit Bus oder PKW nach Ahaus findest du unter:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor/ahaus

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3. Der .ausgestrahlt-Kalender 2011 – jetzt bestellen!
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Unser Fotokalender für 2011 mit den eindrucksvollsten und schönsten
Bildern vom Castor-Protest in Gorleben: Das ideale kleine
Weihnachtsgeschenk, das Lust macht auf ein buntes und protestreiches Jahr
2011. Der Kalender ist ab sofort für 5 Euro in unserem Webshop bestellbar,
dort kannst du auch schon einen Blick auf die Fotos im Kalender werfen:
http://bit.ly/hBbzH1

Weil er ganz frisch in den Druck gegangen ist, wird der Kalender erst ab
dem 14. Dezember ausgeliefert. Das reicht aber locker aus, damit er noch
bis Weihnachten bei dir ist: Alle Bestellungen, die bis zum 20. Dezember
bei uns sind, kommen noch vor dem 24. an.

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4. Ausblick ins Jahr 2011
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Am letzten Wochenende trafen sich in Hannover VertreterInnen von
Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbänden, um gemeinsam Pläne für das
Protestjahr 2011 zu schmieden. Zwei Großveranstaltungen sind dort
beschlossen worden:

Am 12. März soll es zwei Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg
eine Menschenkette vom AKW Neckarwestheim nach Stuttgart geben, zu der
bundesweit mobilisiert wird.

Am Ostermontag, 25. April, sollen anlässlich des 25. Jahrestags der
Tschernobyl-Katastrophe an allen AKW-Standorten (17 Reaktoren an 12
Standorten) und den vier Atommüll-Standorten Lubmin, Gorleben, Schacht
Konrad und Ahaus Massenproteste stattfinden. Ob wirklich an allen 16 Orten
entsprechende Veranstaltungen zustande kommen oder ob in manchen Regionen
ein Standort als Priorität ausgewählt wird, werden die nächsten Wochen
zeigen, in denen überall regionale Bündnisse entstehen sollen, um diese
Proteste vorzubereiten.

Wichtig ist die klare Schwerpunktsetzung auf die Standorte. Nachdem in
Berlin die grundlegenden Entscheidungen für den Weiterbetrieb der AKW
getroffen sind, will die Anti-AKW-Bewegung jetzt die einzelnen Reaktoren
und Atommüllprojekte noch stärker in den Fokus nehmen.

Wer zu den Treffen der regionalen Bündnisse eingeladen werden möchte,
schreibe eine Mail an t25@ausgestrahlt.de

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5. Über den .ausgestrahlt-Tellerrand
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Die Atomanlage im russischen Majak war in den letzten Wochen in aller
Munde, weil dort bei Störfällen und auch bewusst enorme Mengen an
Radioaktivität freigesetzt wurden. Das Gebiet um Majak ist heute eine der
am stärksten verstrahlten Gegenden der Welt. Der Film „Verseuchtes Land“
erzählt die Geschichte des russischen Atomkombinats und vor allem die der
Menschen, die in der Umgebung leben. Er lässt sich online ansehen oder per
DVD bestellen unter:
http://www.videowerkstatt.de/

Der Atomkonzern RWE wird für seine Lobbyarbeit ausgezeichnet – mit dem
„Worst EU Lobby Award“. Die Organisation LobbyControl organisiert
gemeinsam mit anderen Gruppen europaweite Online-Abstimmungen und vergibt
Preise für die schmutzigsten Lobbytaktiken. RWE konnte im Bereich
„Greenwashing“ besonders punkten, weil das Unternehmen sich gerne als
umweltfreundlich darstellt, aber weiterhin Atom- und Kohlekraftwerke
betreibt. Mehr zu den Awards gibt es unter:
http://bit.ly/eiPIoG

 


Der verfehlte Weg zu Jugend im Internet!

Guten Morgen aus Potsdam!

Und wieder einmal steht die Internetgemeinde Kopf und muss sich mit dem aus Rheinland Pfalz eingerührten JUGEND – MEDIEN – STAATSVERTRAG auseinander setzen. Nicht gerade wenige  meinen dass dieses Machwerk ein Selbstbedinungsladen für Abmahnanwälte ist.Da zuviele Fallstricke da drin enthalten sind, über die so einige Webseitengestalter und BloggerInnen stolpern könnten. Die Meinungsfreiheit würde davon arg beschnitten.Und in Deutschland China – nahe Zustände in Richtung Zensur bedeuten. Das hiesse unter anderem Altersklassifikationen, die sich jeder der im Web Inhalte gestaltet beugen müsste. Nun: und wo wäre da der Grad, nachdem man abwägen müsste, was man wie interpretiert? Juristisch wäre hier sehr viel Raum zu Auslegungen gegeben.

 

Alles in allem, ist der Weg das Ziel und so gesehen und in den vielen Besonderheiten unerreicht. Die Internetgemeinde kann und sollte nicht die Pflichten der Eltern übernehmen. Die haben hier, wenn sie ihren Kindern Laptop,PC,Smartphone als Geschenk zukommen lassen, ihrer erzieherischen Pflicht nachzukommen. Wenn ein Jugendlicher im Fahrtüchtigen Alter, den Mopedführerschein machen darf und von Mutter und Vater ein Moped geschenkt bekommt.Dann sind diese auch voll verantwortlich, wie der Jugendliche damit im Straßenverkehr umgeht. Das können ja auch nicht die übrigen Verkehrsteilnehmer mitübernehmen.  Das gilt doch mal auch hier bei diesem Gespenst JMStv. zubeachten.

Ganz klar, hier wird aktiv gewirbelt. Eine Reihe von bekannten Bloggern und Netzaktiven Politiker sind auf den Plan getreten. In einer Webseite fordern diese zum Widerstand auf. Und so finden sich hier diese Aktiven an vorderster Front wieder: MARKUS BECKEDAHL,THOMAS KNÜWER,KARSTEN WENZLAFF,HENNING TILLMANN,JENS BERGER,MATTHIAS RICHEL,MARIO SIXTUS,OLIVER ZEISBERGER,BJÖRN BÖHNING,WOLFGANG MICHEL,Juso – Bundesvorsitzender SASCHA VOGT,VALETINA KERST,MARITTA STRASSER,MARTIN BÖRSCHEL und inzwischen fast 2000 Unterzeichner der Initiative JMStv. ablehnen.

Und eins wird so in den vergangenen 24 Stunden wo  dieses Intitivative im Web aktiv ist , klar.Hier wurde ein Wespennest zum ordentlich reinstoßen geliefert. Die Zahl der Unterzeichner wächst stetig an. In einem offenen Brief an die Politik in Nordrhein Westfalen haben sich Netzaktivisten wie Alvar C.H. Freude ,Jürgen Ertelt und Hennig Tillmann gewendet, bei der Abstimmung zu diesem verirrten Werk aus Rheinland Pfalz auf Abstand zugehen. In der SPD wächst der Widerstand dagegen. Im Gesprächskreis “ Netzpolitik und digitale Gesellschaft in der SPD,stößt das auf absolutes Unbehagen. Am nächsten Wochenende trifft man sich in Berlin zu einem Medienkongreß „Open Media “ und zu einem Netzpolitischen Barcamp. Und so klar wie das Amen in der Kirche, das Thema JMStv. wird da eine dominierende Rolle spielen.  Nun ob man in Rheinland Pfalz aus der Staatskanzlei vorher einlenkt und zugesteht,das man hier in wenig kompetenter Weise dies auf dem Weg schicken wollte, das bleibt abzuwarten. Noch ist es nicht zuspät! Und um mit dem immerwieder seiner Zeit voraus denkenden Bertolt Brecht zusprechen:

 

„Jeder Empfänger  kann auch gleichzeitig ein Sender sein!“


So ist es im Internet und seinem Eigenleben und natürlich auch umgekehrt!

 

Infos  und zum mitmachen sei dieser Link ans Herz gelegt:

http://jmstv-ablehnen.de/