Und Tschüss gesagt!

Guten Abend aus der Brandenburgischen Landeshauptstadt!

Am Tag als der Ex – Innenminister Rainer Speer dank der besonders aktiven BILD – Zeitung, zurück getreten war,da zeigte ich mich über diese Gangart empört und erklärte diese  aus tiefster schwarzer Sarkastenseele, zur „Siegerin des Tages!“ Inzwischen sehen die Dinge ganz anders  aus. Speer, dem als Innenminister Rund um die Uhr Personenschutz zustand, lehnte diesen ab.Und fuhr wie zu Staatssekretärs  Zeiten mit dem Fahrrad zum Ministeriumsstandort in der Potsdamer Innenstadt. Oder fuhr den Dienst BMW am liebsten selbst. Oft wurde der Urtyp Speer auf Grund seiner unkonvertioneller Art als „Politiker der anderen Art “ gefeiert. Nicht selten sah man ihn im Millitary Look egal wo daherkommen. Nun: Diese untypische,laxe und sicher auch wenig reife Lebensart ist dem Zigarreraucher und Rotweintrinker zum Verhängnis geworden.

Die Verführbarkeit an den Hebeln der Macht zusitzen. Und als der „Strippenzieher“ in Brandenburgpolitik zugelten, das kann und ist es im Fall von Speer, eine Quelle des Über allem und jedes zustehen sein.Und sich quasi wie ein Gott zuerklären. Sein Meisterstück war es zweifelsohne nachdem Manfred Stolpe seinen Rückzug vom Ministerpräsidentenamt 2002 verkündete.Matthias Platzeck, sein engster Vertrauter und persönlicher Freund zum Nachfolger Stolpes,  mit voller Unterstützen der Landes – SPD, in das Amt zuhieven. Das lief wie ein Urwerk mit bester Mechanik. Wir waren alle in Brandenburg hingerissen. Nun ist es aber Speer selbst der seinen Freund und ehemaligen Chef reingerissen hat. Vor einem Jahr wäre es mir niemals im Traum eingefallen,sowas auch nur im Ansatz zudenken. Zuviel unausgegorrenes schwebt in der Luft. Der Ministerpräsident musste handeln. Wenn auch um einiges zuspät. Heute weiss man nun Rainer Speer der große Strippenzieher, Machtmensch, Frauenfreund und gewiss auch Politiktalent,ist zum vollständigen Rückzuck zum Jahresende bereit. Welcher Druck da nach der Forderung von Platzeck, auf Speer ausgeübt wurde, weiss ich nicht. Heute waren Speer und Platzeck zusammen in Falkensee, Speers Wahlkreis und infomierten die Genossen dort über diesen Schritt.

Nun sie Platzeck und Speer, werden ganz sicher ihre echte Männerfreundschaft fortesetzen.So wird jetzt wohl Speer die “ graue Eminenz “ der Brandenburger SPD werden.Und bei Platzeck in der Küche seinen legendären Lammbraten zaubern und bei einem guten Rotwein,seins sagen was er noch machen würde, wenn er noch in Amt und Würden wäre.

Meine Meinung zu Rainer Speer ist hinlänglich bekannt. Man kann es gerne hier nochmals nachlesen.Wenn man möchte.

http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/333740/

Und dennoch bleibt bei mir und bei nicht wenigen in der Brandenburger SPD was hängen. Nicht nur das er der jenige war, der gerade auch Frauen aus dem Innercircle der Politik weg boxte. Dabei zweilen aber auch von anderer Seite zubeeinflussbar war. Ich weiss wovon ich spreche: Als ich 2008 bei der Potsdamer Kommunalwahl kandidierte hatte und mich mein SPD – Ortsverein auf einen guten 5.Listenplatz nominierte,musste ich schwer aufpassen. Durch die Lügen einer ehemaligen Potsdamer Ortsvereinsvorsitzenden, die heute keine Rolle mehr in der Potsdamer SPD spielt, wäre ich fast von dieser Liste geflogen. Mit der vollen Absegnung Speers, der damals noch Chef der Potsdamer SPD war.Das wollten mein Ortsverein und ich nicht auf sich sitzen lassen. Mein Ortsverein,intervenierte.Weil sie auch um mein hohes jahreslanges durchaus zielführendes Engagement wussten. An Stelle meiner, wurde eine fremde Genossin für Platz 5 vorgesehen. Die niemand kannte, die den Wahlkreis in dem ich Jahrelang lebte, nicht kannte. Zudem hafftete dieser Genossin der Ruf an, eine wenig verlässliche und unbeliebte Person zusein. Empörung war im Ortsverein im gesamten Wahlkampf,  ihr gegenüber eine dauerhafte Grundhaltung.Wie z B an den Infoständen. Ich schrieb bevor es zur Wahl der Liste durch einen Parteitag kam, an den Kreisvorstand. Was Speer dazu nötigte mich anzurufen. Und mir diese Lügen,die es über mich gab unter die Nase zureiben. Mit einigen klaren, sehr persönlichen Worten konnte ich dies zerstreuen. Und wurde von Listenplatz 5 auf 7 geschoben. Was das ganze auch nicht besser machte.

Zum Glück war das Speers letzter Parteitag, als mir diese unbedeutende Genossin meinen Listenplatz rauben lies.Gesteuert auch von Speer eben. Nun seitdem es diese Kommunalwahl 2008 in Potsdam gab, war jene Kandidatin nicht mehr gesehen. Ich hatte am Ende mehr Stimmen als sie. Musste jedoch auf Grund dieses dämlichen Manövers immerwieder erfahren, dass ich weil ich somit weiter unten stand,auf dem langen Wahlzettel, nicht sofort gefunden wurde.Und Menschen, wenn sie mich gleich gefunden hätten, gewählt hätten. Das hat somit nicht nur mich Stimmen gekostet, die an die Linke gingen.Auch die Potsdamer SPD. Und alles weil Speer die Meinung eines Ortsvereins, wo ich damals schon im Vorstand war, nicht angenommen hatte.

Nun damals habe ich diese Kröte geschluckt und mit einigen schweren Unbehagen rumgetragen. Heute haben wir 2010, ich bin ein hochgradig politisch engagierter Mensch, auf der Kreis, Landes und Bundesebene.Und auch auf diesen Ebenen in Wahlämter für die SPD aktiv. Deshalb nehme ich mir jetzt das Recht das mal hier in meinem Blog deutlich zur Sprache zubringen.Und welcher Tag ist das günstiger, als der Tag wo Genosse Speer seinen politischen Abschied verkündet hat.Nein, ich werfe ihm nichts nach. Ich stelle nur klar. Das ist mein gutes, offenes Recht.  Weil ich auch sehr gut weiss, dass der Genosse Speer,  kein Freund von Arschkriecherei seiner Person gegenüber ist. Insofern ist das hier auch so in Ordnung.

Darum ihm, dem Genossen Speer ein fröhliches und Tschüss gesagt!!!!!

Künast vs. Wowereit!

Einen schönen guten Tag aus Potsdam!

Ich komme gerne wieder her, um mich zu dem Thema des Tages auszudrücken.Bevor ich das angehe, vielleicht noch der Hinweis: Auf der Potsdam – Seite im Header habe ich nun eine kleine Galerie von Fotos eingestellt.Die das prominente und weniger bekannte Potsdam zeigen.Ich wünsche viel Spaß bei diesem kleinen Fotospaziergang mit meinen Fotos! 😀

Und von Potsdam geht es Schnurstracks ins benachbarte Bundesland Berlin.Dort offenbarte sich das was die Spatzen schon längst von den Dächern pfeiffen. Es kommt zum Showdown am 18.09.2011 bei der Abgeordnetenhauswahl, zwischen der Grünen – Politikerin Renate Künast und dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit. Ein offenbar sehr spannendes Rennen ist damit per se eröffnet. Und gibt viel Raum für Auslegungen und Spekulationen her.

Man kan ja nicht anders, als sich so zuäußern: Wenn man seit geraumer Zeit Renate Künast erlebt und die Umfragewerte der Grünen betrachet.Dann fragt man sich ja schon, was haben die Alle da genommen?!? Völlig losgelöst von Raum und Erde sind die Grünen – Freunde, für die ich ja durchaus gewisse Sympathieen pflege. Aber so mit diesem überaffektierten Kampfmuttergehabe von Künast, kann und will ich mich nicht anfreunden. Das ist einfach nervend. Und gibt keine solide Basis für eine Regierende Bürgermeisterin her. Die muss sehr deutlich über den den Dingen stehen. Das tut sie seit eben geraumer Zeit NICHT! Dazu gibt sie zusehr die Populismusdampframme.

Was man von Klaus Wowereit nicht sagen kann. Der kommt wie immer aufgeräumt, mental stark und entschlossen daher.Und hat in dieser Zeit eins erkannt: Dass die Diskussion um den Flughafen BBI – Willy Brandt keine Art Stuttgart 21 für Berlin werden darf. Im Gegensatz zu Amtskollege Mappus, muss Wowereit nicht erst mit Zwang zum Einlenken gebracht werden. Er handelt! Gemeinsam mit seinem Brandenburgischen Amtskollegen Matthias Platzeck,will er von der Bundesregierung Klarheit, über die zukünftigen Flugrouten des Flughafens und Prestigeobjekt am Rande Berlin haben. Wegducken wird er sich nicht.Und ganz sicher auch den Dialog mit den dann vom Fluglärm betroffenen Bürgern suchen.

heimat metropolen spd 008

Klaus Wowereit beim SPD – Kongreß Heimat Metropole im Radialsystem Berlin.Mit einem starken Bekenntnis für Boomtown Berlin!

CSD -Berlin 2009 018

Hier beim CSD – Berlin auf dem Wagen der Berliner SCHWUSOS. Sicher auch sowas wie ein Stimmungsbarometer für den Regierenden. Er wusste nicht wo er zuerst hingrüßen sollte.So viele Wowi – Wowi oder Hallo Herr Wowereit – Rufe, kamen zu ihm aus den Massen der Menschen an der Paradestrecke!

Ich denke, wenn man die Summe aller Dinge zusammenfasst, dann ist für Berlin kein Wechsel nötig. Was die Berliner haben,das wissen sie. Aber was sie kriegen, das wissen sie eben nicht.Berlin ist so hochexponiert vom gesamten Entwicklungsvolumen, dass hier keine Personalexperimente brauchbar sind. Man mag über Klaus Wowereit denken, was man will und wie man meint. Aber, er ist der Anchorman den Berlin zu dieser Zeit braucht. Dafür spricht sein Managment in der Wirtschaftspolitik.Unter seiner Ägide konnte und wird sich Berlin zu einem Multipliaktorischen Faktor weiterentwickeln. Wenn man auf die letzten Jahre, insbesonders auf die Branche Kreativwirtschaft, eine der tragenden Säulen der Berlin Wirtschaft guckt.Dann ist die Handschrift von Klaus Wowereit deutlich zuerkennen. Und genau diese Handschrift ist der Zug aus dem das Morgen für Berlin entsteht. Und nicht Öko in Überhang und nicht populistische Ansätze einer Frau Künast. Und das macht für die Wahl am 18.09.2011, den Unterschied aus.

Und damit viele Grüße aus Rand -Berlin eben 😀