Aufruf Nazifreies Dresden 19.02.2011!

Guten Tag hier im Blog!

Gerne möchte ich auf dieses Ereignis hinweisen, das uns anständige Demokraten, nicht unaktiv zurücklassen darf. Ich habe in meiner Widget – Sidebar, den Butto für diese Demo am 19.02 eingebunden.Nun ist er seit gestern nicht mehr aktiv. Anscheinend gibt es irgendwen der sich dem Interesse der Organistatoren entgegen stellt.Und diese Seite, die in keinem Sinn und Kontext zu dem Anliegen für ein „NAZIFREIES DRESDEN“ steht,raufgeschaltet hat.

Wir vom Bündnis FAIRES Brandenburg haben den Aufruf im orginal Wortlaut und unseren Worten, schon vor einigen Tagen, auf unserer Page eingestellt. Und sind froh es getan zuhaben. Das warum erübrigt sich von selbst.

http://www.faires-brandenburg.de

19. Februar 2011: Wieder Nazis in Dresden blockieren

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Nazis_in_dresden_verhindern
Bündnis Faires Brandenburg ruft zur Teilnahme auf!

Das Bündnis Faires Brandenburg ruft zur Teilnahme an der Massenblockade am 19. Februar 2011 in Dresden auf, um den größten Naziaufmarsch in Europa zu verhindern. Wir Brandenburger wollen die Menschen unterstützen, die sich den Nazis mit den Mitteln des zivilen Ungehorsams entschlossen in den Weg stellen.
Wir Brandenburger haben langjährige Erfahrungen im Kampf gegen Rechtsextremismus und fremdenfeindliche Gewalt. Die Brandenburger LSBT – Community engagiert sich seit vielen Jahren für das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Menschen mit verschiedenen politischen Weltanschauungen und Lebensentwürfen. Wir erklären uns solidarisch mit denen, die für ein gesellschaftliches Miteinander werben und sich Diskriminierungen und Gewalt jeglicher Art entgegenstellen.

Fahrmöglichkeiten:
Fahrgemeinschaften: Koordination über landesbuero@gaybrandenburg.deDiese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (Anmeldungen bis 13. Februar 2011)
Deutsche Bahn: www.bahn.de (ca. 90 Euro, Hin- und zurück)
Mitfahrzentrale: Mitfahrgelegenheit (ca. 10 – 15 Euro Euro Hinfahrt) 

Berlinienbus: Berlin – Dresden (ca. 10 – 15 Euro Hinfahrt)

Blockieren bis der Naziaufmarsch Geschichte ist

2010 ist es uns erstmalig gelungen, Europas größten Naziaufmarsch durch Massenblockaden zu verhindern. Grundlage unseres Erfolges war die Spektren übergreifende Zusammenarbeit zwischen Antifagruppen, lokalen Initiativen und Aktionsgruppen, Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden sowie zahlreichen weiteren Organisationen und Einzelpersonen. Mit unserer klaren Ankündigung, den Naziaufmarsch durch Blockaden zu stoppen, haben wir gemeinsam den Raum des symbolischen Protestes verlassen. Die Entschlossenheit tausender Menschen, sich mit den Mitteln des zivilen Ungehorsams den Nazis in den Weg zu stellen, machten die Blockaden zu einem Erfolg.

Für 2011 haben die Nazis angekündigt, mehrere Veranstaltungen zum Jahrestag der alliierten Luftangriffe auf Dresden durchzuführen. Seit Jahren versuchen die Nazis die Bombardierung Dresdens für ihre Zwecke zu instrumentalisieren und an bestehende Mythen und die Gedenkkultur anzuknüpfen. Wir werden nicht akzeptieren, dass die Nazis die Geschichte verdrehen und die eigentlichen Opfer des Nationalsozialismus verhöhnen. Wir lehnen jede Leugnung und Relativierung der deutschen Schuld an Vernichtungskrieg und Holocaust ab.
Wir sind uns bewusst, dass sich die Nazis ihr Großereignis nicht einfach nehmen lassen. Deshalb werden wir uns auch 2011 wieder den Nazis durch Aktionen des zivilen Ungehorsams mit Massenblockaden entgegen stellen. Dieses Ziel eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern.

Wir werden uns weiterhin bei Versuchen der Kriminalisierung solidarisch zueinander verhalten. Wir stellen uns gegen jeden Versuch, antifaschistischen Protest als „extremistisch“ zu bezeichnen. 2011 werden wir den Naziaufmarsch gemeinsam blockieren – bunt und lautstark, kreativ und entschlossen!
Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

Volkskrankheit Depression !

Guten Morgen aus Potsdam!

Und ist es wiedermal Herbsteszeit und die Birnen an den Bäumen leuchten weit und breit…..  So hatte Fontane seine Herbstbeobachtung im Birnbaum von Ribbeck beschrieben.Sicher hat der Herbst seine ureigenen Reize. Aber, er ist die Jahreszeit, die am ehesten Vorschub für den sogenannten Herbstblues gibt. Wo alles düster bis schwarz ist. Menschen sich wenig bis zur  garkeine Aktivität aufraffen könnnen. Mit ihrer Gefühlsebene und ihren ausschliesslich negativen Betrachtungsweisen,sind sie in einem Teufelskreislauf gefangen. Die Psyche ist schwer angeknackst. Man kann auch unmotivierte Stimmungsschübe bekommen, hat extreme Schlafprobleme und bis zur unregeläßigen Nahrungsaufnahme , ist die Palette zuerleben.Die das Krankheitsbild Depressionen mitzeichnet.

Menschen, die das im vollen Bewusstsein erleben, haben es unterschiedlich in der Annahme ihrer Krankheit. Jeh nach Typ wird das anders verarbeitet. Zum Beispiel der offene Umgang und die Chance dabei sich umfangreichen Therapien zustellen. Dieser Menschentyp ist der das über kurz oder lang gehändelt bekommt. Denn mit unterschiedlichen Methoden und Begleitprogammen ist diese Krankheit heilbar. Aber, es gibt auch den Typ Menschen, der aus Angst als Versager dazustehen, Vertuschungsmanöver abzieht. Für wahr, das kostet Kraft und ist extrem gefährlich.Weil das noch zusätzlichen Druck aufbaut und schnell zum völligen Stimmungumschwung führt. Dann gibt es die jenigen,  die sich nur noch verstecken und das ist eine tickende Zeitbombe. Die oft zu verheerender Verarbeitung führt.Und nicht selten zu Suizidversuchen führt.

Besonders prominetes Beispiel für jemanden der es nicht geschafft hat, war Nationaltorhüter Robert Enke. Trotz eines liebevollen Umfelds, der für einen starken Halt stand. Auch wenn Enke vieles tat um sich ein dankbares Umfeld zuschaffen.So mit vielen Tieren auf seinem Hof bei Hannover. Er sah keinen anderen Ausweg mehr. Am Ende fühlte er sich nur noch da wohl wo Ruhe war.Wo es  keine Forderungen um seine Leistungsbereitschaft als Spitzensportler gab. Da wo er an seine kleine viel zufrüh verstorbene Tochter dachte. Seine Frau, eine enorm starke Frau, kämpfte gemeinsam mit einer unendlichen Geduld diesen Kampf gegen diese Geisel. Am Ende hatte sie beides verloren ihren Ehegatten und den Kampf gegen die Krankheit. Unverdrossen macht Teresa Enke nun auf andere Weise weiter.Sie verwaltet die Robert Enke – Stiftung. Die sich um Kinder mit Herzkrankheiten und Menschen mit Depressionen kümmert. Vorallem dafür sorgt das niemand mehr nicht die Kraft aufbringt kann, um sich dem zustellen. Dazu kommt  noch, das man den Makel von der Krankheit nehmen will. Damit Menschen sich ohne „wenn“ und „aber“ anderen Menschen anvertrauen können.Weil genau diese Stiftung auch für eine hohe gesellschaftliche Akzepetanz wirbt. Eine enorme Herausforderung, der sich Teresa Enke widmet.

In den letzten Monaten war der Filmemacher Michael Heuer in Enkes  Heimat unterwegs. Und war dem auf der  Spur was Robert  Enke in den Freitod  getrieben hat. Sicher auch ein klares  Stück Bestandesaufnahme um diese Krankheit. Heraus gekommen sind etw 5 Stunden Rohmaterial, die der Fernsehjournalist nun aber fertig gestellt hat. Im November ist das Endergebnis im NDR zusehen.

Wissenschaftlich ist so betrachtet, was diese Krankheit so kennzeichned:

http://de.wikipedia.org/wiki/Depression

Und hier sind einiges Infos zu Michael Heuer:

http://www.michaelheuer.com/

Link zur Robert Enke Stiftung:

http://www.robert-enke-stiftung.de/