Mal das so gesehen!

Einen guten späten Abend aus Potsdam gewünscht !

Mit unter gerät man als Mensch, dem eine starke Haltung „für“ oder „gegen etwas“ nicht fremd ist, schon ins Strudeln. Manchmal ist man ja auch gewahrt, sich allzu schnell gegen etwas einzuschiessen.So wie eine große Anzahl anderer Menschen auch. Nun,bin ich ja von Natur eigenwillig und dickköpfig.Sowas wie Mainstreamdenken oder Herdentrieb versuche ich immer so gut es möglich ist  zuvermeiden. Nun ist ja die Bloggerin per se sowie so kritisch, offen und nicht ziemperlich, wenn es um die eigene Verarbeitung von Nachrichtenlagen und Fakten geht. Ja und so lässt es sich schon auch etwas länger beim gucken vom Themenaufbau an. Wenn es nicht gerade um etwas geht, was „jetzt“ und „gleich“ in die Line muss.Weil das  dann so passieren muss. Das gilt für die Kollegen von der schreibenden und sendenden Journalistenfront, wie für uns BloggerInnen und die Social Networker. Nun bin ich aber mal wieder gehalten eine besondere Sicht  auf etwas zulegen.

Und da kommen wir zum Heiligen Vater, den Mann der uns Papst sein lies. So hatte das meine geliebte BILD – Zeitung für seiner Zeit beschlossen. Doch ich liebe die BILD – Zeitung sehr.Besonders seit sie mich nicht in ihren Leserbeirat haben wollen.Meine nette Bewerbung was nicht gefragt. Dabei wäre ich da sicher ein sehr erfrischendes Element, in diesem wunderbaren Gremium. Nun wer mich eben nicht will, der kriegt mich NICHT .So auch nicht die Zeitung mit den vier großen Buchstaben! Ätsch bleibe ich eben hier. Und kümmere mich wie gesagt um den Papst. Der kommt ja 2011 hochoffizell nach Deutschland .Vom 22.09 – 25.09 hält er in Berlin,München usw Audienz. Der Vatikan hat ihm also Ausgang in die alte Heimat eingeplant. Sein 1.Besuch hier.Und warscheinlich der letzte. Und da meint die deutsche Heimat, ihm das volle Programm mit allen Aufwartungen zugewähren. Verwundert und zerknirscht reibe ich mir das Gesicht und fahre durch die Haare.Immerwieder!! Wenn es um die Kenntnisnahme eines Programmpunktes geht.

Und das ist die, wo der deutsche Papst vor dem Deutschen Bundestag sprechen soll. Mit allen Geschmeiss, was so ein Papst dann immer mit sich führt. Die Hardcore – Katholizität mit inbegriffen, für die er ja so sehr unverrückbar auch im 21.Jahrhundert steht. Vatikanpolitik für AIDS – Bekämpfung mit lauen Aufwind. Homosexuelle Menschen, sind nach wie vor krank und nicht zuakzeptieren. In diesem Kontext finden ja all seine Predigten statt. Ohne jeden Aufruf von Toleranz. Und das dann im Deutschen Bundestag. Das Grundgesetz um die Würde und Achtung eines jeden Menschen, das wird an jemen Tag außer Kraft gesetzt.Ein absolut einmaliger Vorfall wäre das.Und würde sicher dem einen oder anderen Ultrakonservativen aus den Reihen der Union, schwer  ermutigen in selbiger Kerbe zuhauen. Was der Papst darf , das könnte dann jede/r andere auch. Man hat ihn ja offziell eingeladen und von daher, sind die Papstimpulse gerne gesehen.

Ich frage mich allen Ernstens: Wer beachtet hier die aus gutem Grunde strikte Trennung von Staat und Kirche NICHT??? Warum muss der Papst dort reden, wo das Volk  seine Vetreter per Wahl hinschickt. Der Papst, ein Kardinal, Präses, Rabiner, Bischof,Iman usw werden von ihren Kirchen und Religionsvertreter gewählt oder bestimmt. Und das ist die Gradwanderung, die hier mal sehr deutlich ins Auge gefasst werden muss.

Und so sehe ich das nicht nur alleine. Die Netzgemeinde  bei Facebook, hat gegen die angedachte Papst – Rede im Bundestag eine Gruppe ins Leben gerufen. Der LSVD(Lesben und Schwulen Dachverband Deutschland) macht in der Szene und Politik mobil. Ich denke weitere Adressen die gegen einen Papst – Auftritt Position in unterschiedlichster Weise ziehen, werde folgen. So langsam aber sicher wird man wach,was der Demokratie damit blühen kann. Und ganz sicher, wird dass denen die glaubten hier einen seltsamen Vorbeimarsch, an diesen Fakten vorbei zulancieren, Kopfschmerzen machen. Damit haben die Initiatoren dieser Papst – Nummer im Bundestag nicht gerechnet.

Doch das Netz lebt,die Verdrahtung läuft wie geschmiert und öffnet die Sinne und die Augen.  Ich finde Berlin hat so viel schöne neutrale Orte zubieten ,wo der Papst seine Jünger begeisternd einfängt. So z.B das Olympiastadion, das Maifeld, die Fanmeile oder wie Köln per Wasserweg über die Spree. Aber der Bundestag der sollte lediglich für Redner aus der aktuellen Bundespolitik, gelegentlich aus den Ländern, dem Bundespräsidenten und rein politische Staatsgäste mit diplomatischen Kontext frei von religiösen Einflüssen vorbehalten bleiben!

Das habe ich jetzt so bei aller nüchterner Betrachtung so gesehen! Und so  zum weitertrage und weiterdenken aufbereitet.

In diesem klaren Sinne! Gott zum Gruße und einen gesegneten wunderbaren 4.Advent in alle Himmelsrichtungen gewünscht ! 😀

Ein versuchtes Interview !

Gerne auch dieser Versuch sich selbst zuhinterfragen.Und möglichst zudem Punkt kommen, der was sinnhaftes bringt.……………

WW – Blog: Sie oder Du, wie soll ich sagen?

MW: Einfach du alles andere im Netz sind unnötige Kringel:

WW- Blog:  Und wie schaut es so im Netz, in der Politik und insbesonders,aus deiner Sicht aus?

MW:  Ja na das kann eine lange Nacht werden. Und da könnte man in alle Gefühlslagen kommen.So eben wenn dieser italenische Zwerg immernoch Ministerpräsident dieses wunderschönen Land bleibt.Ich frage mich,wie ticken sie die  Itatliener .So einen wie Berlusconi, der für jeden Skandal gut.Denn Leuten viel verspricht wenn der Tag lang ist und nichts hält.Man siehe das dauerhafte, für deutsche Verhältnisse unbegreifliche Müllproblem in Neapel. Das ist doch sypmtomatisch für sein wahres Problemmanagment. Das kann einem als normal denkender Mensch, schon mit der Sicht von draußen, das Grausen bringen.Und  sowas ist Politiker mitten in Europa,einfach eine Crux sondergleichen.Aber gut da ist ja noch Sarkozy. Auch so eine Figur, die gut mit Berlusconi zusammen passt.Quasi Brüder im Geiste.Sie sind ja auch ziemlich kleine Männer und müssen ja auch so auf diese Art, mit der geliehenen Macht ihre Komplexe abfangen. Wer weiss wie oft die von den großen Mädchen und Jungs in ihrer Schulzeit gehänselt wurden.  Ich als Mutter, hätte schon früh für erhöhtes Schuwerk gesorgt.

Die Bloggerin Martina Wilczynski beim SPD – Netzpolitischen Barcamp in Berlin, als Wortnehmende.Manchmal macht sie sowas ja auch. Schreiben ist eher ihr Ding ! 😀

WW – Blog: Du hast aber auch einen Sohn, musste der erhöhte Schuhe tragen?

MW:( lacht)  Nein musste er nicht und braucht er auch zukünftig nicht.Der ist mir heftig über den Kopf gewachsen.Ich bin ca 1,78 m groß und der so um die 1,90m .

WW – Blog: Seit heute heisst dein Blog anders.Warum dieser Aufwand ?

MW: Tja 3x darft du raten. Gerade wir von der Blogfront mit unseren Sinnen und unseren Handwerkzeugen, sollten schnell,aktuell und auf die gegenwärtigen politischen Groß und Kleinwetterlage reagieren. Das mache ich jetzt so richtig mit Freude und Wucht gleichermaßen.“ Wo da nicht provoziert, da in der Regel auch nichts passiert“ – ist mein Slogan. Willyleaks ist ein sich anbietendes Wortspiel.Ganz im Kontext zudem was so rum geht. Löcher in großen und kleinen Gefilden treffe ich beinahe täglich.In Form von verdrehten Fakten und Menschen die in ihrem unsäglichen,unfähigen Tun glauben mir mittelalten Frau, die Welt erklären zumüssen. Das geht gegen das wofür ich stehe.

WW – Blog: Und was genau wäre das wofür du stehst?

MW: Ich stehe vorallem für eine klare offene Wortführung.Für konstruktive Gedanken, die wenigstens den Hauch eine Zielführung haben. Und ich stehe ganz klar für einen ansich trotz aller Meinungsunterschiede für einen möglichst Stilvollen Umgang miteinander. Menschen müssen und sollen nicht Perfekt sein müssen.Jeder ist auf seine Art anders und unterschiedlich. Das machen ja die vielen ungezählten Begnungen im Laufe eines Lebens auch zu einer immerwieder hochspannenden Angelegenheit. Jedoch Menschen, wenn man sie so nennen sollte,die mit einer unerhlichen Art und Weise immerwieder zu Werke gehen um von ihrer eigenen Unfähigkeit abzulenken, die pissen mich einfach nur an, ja an……

WW – Blog: Ah ja, na da bist du doch ein großer Fan von Westerwelle und zu Guttenberg?

MW: ( kratzt sich lange am Kopf und guckt etwas düster drein) Zu diesem Herrn Baron habe ich mich ja nun wirklich in aller Klarheit geäußert. So wie man das hier im Blog steht,so würde ich es auch jetzt gern stehen lassen. Und zu Westerwelle – da wollte sich Helmut Schmidt eben in Maischberger auch nicht wirklich mitteilen. So schlimm ist das wirklich, dass man zudem keiner weiteren Kommentierung bedarf. Seine Haltung,seine unprofessionelle Art, sein mieser Amtsstil und dieses ganze schwammige Understatement, was von dem ausgeht.Also bitte mehr auch hier bitte nicht.

WW – Blog: Helmut Schmidt und du ihr seit am selben Tag geboren.Bist du deshalb auch seit bald 15 Jahre SPD – Mitglied?

MW: Der Gedanke liegt nahe.Und irgendwie muss da mit dieser Entscheidung, ein gewisser Spirit eingeflossen sein. Aber, es waren solche Köpfe und wie sollte es anders sein, die mir die SPD als meine poltitische Heimat eröffneten – Willy Brandt ganz klar und ein Olof Palme. Die haben mir viel mitgeben. An Sinn fürs verbinden in der Politik,den Glaube an eine sozialdemokraitsche Polittik mitten in Europa, die für die Menschen arbeitet. Das war die Politikergeneration, die noch auf Grund ihrer Kriegsjahre sowas wie tiefe Demut in ihren Ämtern versprüht haben.Wie es Helmut Schmidt auf seine hanseatische Weise mit viel Stil tut. Habe das neulich bei einer Buchlesung mit Egon Bahr erlebt. Der ist ja auch so einer, der über die ehemals kalten, verfeindeten Lager in Ost und West, den Gedanken und Einsatz um die Wiedervereinigung niemals aus dem Auge gelassen hat.

WW – Blog: Und dennoch schafft es die SPD immernoch nicht sich in den Umfragewerten weit von den Grünen abzusetzen.Welche Gründe sind da deiner Meinung nach für verantwortlich?

MW: Ja ja die Umfragewerte, sind schon eine Welt für sich.Und wer sie bestellt, bekommt sie so wie er sie braucht. Seit der Chef von TNS – Emnid Klaus Peter Schöppner, für die BILD – Zeitung arbeitet, darf sich die SPD immer auf ein paar Punkte bei den Prozenten weniger freuen.Meine ich jetzt mit ironischen Unterton. Wenn ich einer Umfrage Gewicht geben sollte, dann der vom ZDF – Politikbarometer.Die nehme ich schon ernster, wenn ich das tun sollte. Ansonsten Umfragewerte hin und her, ich inmitten der SPD fühle was ganz anderes.Nämlich eine große Bereitschaft auf allen Ebenen, dieses Land mitzugestalten. In Richtungen wie Bildungschancengleicheit oder Teilhabe für Menschen aus allen Schichten und eine stetige Weiterentwicklung um eine gerechte gelebte Lebensvielfalt. Natürlich im Zeichen der heutigen Lebenswirklichkeit. Und was ich am Wochenende bei dem 1.Medienpolitischen Kongreß  der SPD in Berlin erlebt habe: Es gibt eine zunehmende starke Meinungsbildungskultur. Man setzt auf den Faktor Bürgerpartizipation in allen Ecken des Landes. Ja die gute alte Tante SPD, macht schon gute brauchbare Vorwärtsbewegungen. Dabei sind alle im Prozess der Lernenden angefangen von Sigmar Gabriel bis hin zum 14 jährigen JUSOS – Mitglied.  In meinem Ortsverein in Potsdam gibt es allein schon dort große Kraftanstrenungen, um mit dem Bürger im Wahlkreis enger in Kontakt zukommen. Über Veranstalungen,am Infostand und wenn man sich so trifft. Da sind so gesehen gute,wohltuende Mulitplikatoren unterwegs.

WW – Blog: Wie wir raushören, hast du noch viel als Politikerin, aber auch als Bloggerin zutun. Wir wünschen dir dabei alles Gute und natürlich viel Erfolg. Herzlichen Dank für dieses doch sehr offene Interview.

MW: Oh kein Problem, so oder so gesehen und vielen Dank für die guten Wünsche. War ein Interview, das mal sein musste. Darum habe ich zudanken.

Und Tschüss gesagt!

Guten Abend aus der Brandenburgischen Landeshauptstadt!

Am Tag als der Ex – Innenminister Rainer Speer dank der besonders aktiven BILD – Zeitung, zurück getreten war,da zeigte ich mich über diese Gangart empört und erklärte diese  aus tiefster schwarzer Sarkastenseele, zur „Siegerin des Tages!“ Inzwischen sehen die Dinge ganz anders  aus. Speer, dem als Innenminister Rund um die Uhr Personenschutz zustand, lehnte diesen ab.Und fuhr wie zu Staatssekretärs  Zeiten mit dem Fahrrad zum Ministeriumsstandort in der Potsdamer Innenstadt. Oder fuhr den Dienst BMW am liebsten selbst. Oft wurde der Urtyp Speer auf Grund seiner unkonvertioneller Art als „Politiker der anderen Art “ gefeiert. Nicht selten sah man ihn im Millitary Look egal wo daherkommen. Nun: Diese untypische,laxe und sicher auch wenig reife Lebensart ist dem Zigarreraucher und Rotweintrinker zum Verhängnis geworden.

Die Verführbarkeit an den Hebeln der Macht zusitzen. Und als der „Strippenzieher“ in Brandenburgpolitik zugelten, das kann und ist es im Fall von Speer, eine Quelle des Über allem und jedes zustehen sein.Und sich quasi wie ein Gott zuerklären. Sein Meisterstück war es zweifelsohne nachdem Manfred Stolpe seinen Rückzug vom Ministerpräsidentenamt 2002 verkündete.Matthias Platzeck, sein engster Vertrauter und persönlicher Freund zum Nachfolger Stolpes,  mit voller Unterstützen der Landes – SPD, in das Amt zuhieven. Das lief wie ein Urwerk mit bester Mechanik. Wir waren alle in Brandenburg hingerissen. Nun ist es aber Speer selbst der seinen Freund und ehemaligen Chef reingerissen hat. Vor einem Jahr wäre es mir niemals im Traum eingefallen,sowas auch nur im Ansatz zudenken. Zuviel unausgegorrenes schwebt in der Luft. Der Ministerpräsident musste handeln. Wenn auch um einiges zuspät. Heute weiss man nun Rainer Speer der große Strippenzieher, Machtmensch, Frauenfreund und gewiss auch Politiktalent,ist zum vollständigen Rückzuck zum Jahresende bereit. Welcher Druck da nach der Forderung von Platzeck, auf Speer ausgeübt wurde, weiss ich nicht. Heute waren Speer und Platzeck zusammen in Falkensee, Speers Wahlkreis und infomierten die Genossen dort über diesen Schritt.

Nun sie Platzeck und Speer, werden ganz sicher ihre echte Männerfreundschaft fortesetzen.So wird jetzt wohl Speer die “ graue Eminenz “ der Brandenburger SPD werden.Und bei Platzeck in der Küche seinen legendären Lammbraten zaubern und bei einem guten Rotwein,seins sagen was er noch machen würde, wenn er noch in Amt und Würden wäre.

Meine Meinung zu Rainer Speer ist hinlänglich bekannt. Man kann es gerne hier nochmals nachlesen.Wenn man möchte.

http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/333740/

Und dennoch bleibt bei mir und bei nicht wenigen in der Brandenburger SPD was hängen. Nicht nur das er der jenige war, der gerade auch Frauen aus dem Innercircle der Politik weg boxte. Dabei zweilen aber auch von anderer Seite zubeeinflussbar war. Ich weiss wovon ich spreche: Als ich 2008 bei der Potsdamer Kommunalwahl kandidierte hatte und mich mein SPD – Ortsverein auf einen guten 5.Listenplatz nominierte,musste ich schwer aufpassen. Durch die Lügen einer ehemaligen Potsdamer Ortsvereinsvorsitzenden, die heute keine Rolle mehr in der Potsdamer SPD spielt, wäre ich fast von dieser Liste geflogen. Mit der vollen Absegnung Speers, der damals noch Chef der Potsdamer SPD war.Das wollten mein Ortsverein und ich nicht auf sich sitzen lassen. Mein Ortsverein,intervenierte.Weil sie auch um mein hohes jahreslanges durchaus zielführendes Engagement wussten. An Stelle meiner, wurde eine fremde Genossin für Platz 5 vorgesehen. Die niemand kannte, die den Wahlkreis in dem ich Jahrelang lebte, nicht kannte. Zudem hafftete dieser Genossin der Ruf an, eine wenig verlässliche und unbeliebte Person zusein. Empörung war im Ortsverein im gesamten Wahlkampf,  ihr gegenüber eine dauerhafte Grundhaltung.Wie z B an den Infoständen. Ich schrieb bevor es zur Wahl der Liste durch einen Parteitag kam, an den Kreisvorstand. Was Speer dazu nötigte mich anzurufen. Und mir diese Lügen,die es über mich gab unter die Nase zureiben. Mit einigen klaren, sehr persönlichen Worten konnte ich dies zerstreuen. Und wurde von Listenplatz 5 auf 7 geschoben. Was das ganze auch nicht besser machte.

Zum Glück war das Speers letzter Parteitag, als mir diese unbedeutende Genossin meinen Listenplatz rauben lies.Gesteuert auch von Speer eben. Nun seitdem es diese Kommunalwahl 2008 in Potsdam gab, war jene Kandidatin nicht mehr gesehen. Ich hatte am Ende mehr Stimmen als sie. Musste jedoch auf Grund dieses dämlichen Manövers immerwieder erfahren, dass ich weil ich somit weiter unten stand,auf dem langen Wahlzettel, nicht sofort gefunden wurde.Und Menschen, wenn sie mich gleich gefunden hätten, gewählt hätten. Das hat somit nicht nur mich Stimmen gekostet, die an die Linke gingen.Auch die Potsdamer SPD. Und alles weil Speer die Meinung eines Ortsvereins, wo ich damals schon im Vorstand war, nicht angenommen hatte.

Nun damals habe ich diese Kröte geschluckt und mit einigen schweren Unbehagen rumgetragen. Heute haben wir 2010, ich bin ein hochgradig politisch engagierter Mensch, auf der Kreis, Landes und Bundesebene.Und auch auf diesen Ebenen in Wahlämter für die SPD aktiv. Deshalb nehme ich mir jetzt das Recht das mal hier in meinem Blog deutlich zur Sprache zubringen.Und welcher Tag ist das günstiger, als der Tag wo Genosse Speer seinen politischen Abschied verkündet hat.Nein, ich werfe ihm nichts nach. Ich stelle nur klar. Das ist mein gutes, offenes Recht.  Weil ich auch sehr gut weiss, dass der Genosse Speer,  kein Freund von Arschkriecherei seiner Person gegenüber ist. Insofern ist das hier auch so in Ordnung.

Darum ihm, dem Genossen Speer ein fröhliches und Tschüss gesagt!!!!!

Sieger des Tages – die Bild -Zeitung!

Na da hat ja die liebe, allgewaltige Bild -Zeitung wieder einen COUP gelandet. Man nehme ein paar ungesicherte Daten entgegen,spinne eine Legende und fertig ist die Story.Und weil das was zuerst mitschwang, nicht zog, kam gleich eine andere Kiste ins Spiel. So geht die Vielfalt des Journalismus also auch. Muss man wissen.Manches ändert sein Gesicht.Und dann zählen Ehren und Berufskodexe nicht viel.

Seit Tagen stochern sie im Leben des eben zurück getretenen Brandenburger Innenminister Rainer Speer rum.Der wird den Umstand an dem Tag verfluchen,an dem man seinen Laptop aus dem Dienstwagen gestohlen hatte. Fragt sich nur,wer ein Interesse daran hatte Speer mit langen Hebeln von der politischen Bühne zudrängen.Oder zmindest als Innenminister abzuschiessen.Sein Mandat als Landtagsabgeordneter wird er sicher behalten. Das wird ihm dieses Gewirr um Dichtung und Wahrheit nicht nehmen können. Auch in diesem Fall die Bild – Zeitung nicht.

Man muss ja Speer nicht leiden können. Ich für meinen Teil kann nicht gerade behaupten für ihn irgendwelche Sympathieen gepflegt zuhaben. Aber so eine unfaire Umgangsweise das wünsche ich selbst ihm nicht.

Und liebe Bild – Zeitung,wer wird als nächstes zu Fall gebracht? Herr Mappus aus Badem – Württemberg, wegen permanenter Unfähigkeit im Amt. Oder findet sich da was bei der CDU und FDP in Hessen .Da ist ja auch was in der Pipeline. Selbiges ist ja auch bei der CDU in Niedersachsen nicht ganz ausgeschlossen.  Viel Spaß bei dieser doch sehr tiefgründigen, wasserfesten Rechercheaufgabe. Wir dürfen da sehr gespannt sein, wie das wohl endet. Und ob man hier auch so schnell zu Werke geht,wie im Fall von Rainer Speer.