2010 in review

Ein gesundes, glückliches Happy New Year 2011 sei allen gewünscht, die hier gelegentlich reingeguckt haben.Und vielleicht es weiterhin tun möchten. Anbei möchte gerne noch diesen WordPress – Report, in die Weiten der Blogwelt geben. Ich finde es Rückschlüsse ziehend schon spannend, was hier in der Kürze, in der es diesen Blog gibt,angesprochen hat.

Na dann, auf in ein spannendes, gesellschaftlich – politisches bedeutsames 2011! Wo 7 auf einen Streich auf uns warten.Ich meine Landtagswahlen. So mancher Parteichef darf für sich dieses Jahr als  sein Schicksalsjahr betrachten. Knotenlösung wird erwartet und das im mageren Schatten von 3 Prozent in der Umfragebewertung. Nun: Wie dem auch wird, die Glaskugel ist gewienert und damit  auskunftsbereit, wie was wird und ob mit diesem oder jenen zurechnen ist.………..

The stats helper monkeys at WordPress.com mulled over how this blog did in 2010, and here’s a high level summary of its overall blog health:

Healthy blog!

The Blog-Health-o-Meter™ reads This blog is on fire!.

Crunchy numbers

Featured image

The Leaning Tower of Pisa has 296 steps to reach the top. This blog was viewed about 1,200 times in 2010. If those were steps, it would have climbed the Leaning Tower of Pisa 4 times

In 2010, there were 48 new posts, not bad for the first year! There were 19 pictures uploaded, taking up a total of 10mb. That’s about 2 pictures per month.

The busiest day of the year was September 24th with 89 views. The most popular post that day was Bündnerfleisch und warum nicht mal lustig !.

Where did they come from?

The top referring sites in 2010 were facebook.com, martinawilczynskimeinung.blog.de, twitter.com, de.wordpress.com, and stefan-niggemeier.de.

Some visitors came searching, mostly for schäuble offer, herr offer, offer schäuble, büdnerfleisch, and die fabelhaften guttenbergs.

Attractions in 2010

These are the posts and pages that got the most views in 2010.

1

Bündnerfleisch und warum nicht mal lustig ! September 2010

2

Über mich September 2010
2 comments

3

Also dieser Herr Offer und Schäuble erst…… November 2010
7 comments

4

Alice Schwarzer vs. Kristina Schröder ! November 2010
4 comments

5

Potsdam September 2010

Mal das so gesehen!

Einen guten späten Abend aus Potsdam gewünscht !

Mit unter gerät man als Mensch, dem eine starke Haltung „für“ oder „gegen etwas“ nicht fremd ist, schon ins Strudeln. Manchmal ist man ja auch gewahrt, sich allzu schnell gegen etwas einzuschiessen.So wie eine große Anzahl anderer Menschen auch. Nun,bin ich ja von Natur eigenwillig und dickköpfig.Sowas wie Mainstreamdenken oder Herdentrieb versuche ich immer so gut es möglich ist  zuvermeiden. Nun ist ja die Bloggerin per se sowie so kritisch, offen und nicht ziemperlich, wenn es um die eigene Verarbeitung von Nachrichtenlagen und Fakten geht. Ja und so lässt es sich schon auch etwas länger beim gucken vom Themenaufbau an. Wenn es nicht gerade um etwas geht, was „jetzt“ und „gleich“ in die Line muss.Weil das  dann so passieren muss. Das gilt für die Kollegen von der schreibenden und sendenden Journalistenfront, wie für uns BloggerInnen und die Social Networker. Nun bin ich aber mal wieder gehalten eine besondere Sicht  auf etwas zulegen.

Und da kommen wir zum Heiligen Vater, den Mann der uns Papst sein lies. So hatte das meine geliebte BILD – Zeitung für seiner Zeit beschlossen. Doch ich liebe die BILD – Zeitung sehr.Besonders seit sie mich nicht in ihren Leserbeirat haben wollen.Meine nette Bewerbung was nicht gefragt. Dabei wäre ich da sicher ein sehr erfrischendes Element, in diesem wunderbaren Gremium. Nun wer mich eben nicht will, der kriegt mich NICHT .So auch nicht die Zeitung mit den vier großen Buchstaben! Ätsch bleibe ich eben hier. Und kümmere mich wie gesagt um den Papst. Der kommt ja 2011 hochoffizell nach Deutschland .Vom 22.09 – 25.09 hält er in Berlin,München usw Audienz. Der Vatikan hat ihm also Ausgang in die alte Heimat eingeplant. Sein 1.Besuch hier.Und warscheinlich der letzte. Und da meint die deutsche Heimat, ihm das volle Programm mit allen Aufwartungen zugewähren. Verwundert und zerknirscht reibe ich mir das Gesicht und fahre durch die Haare.Immerwieder!! Wenn es um die Kenntnisnahme eines Programmpunktes geht.

Und das ist die, wo der deutsche Papst vor dem Deutschen Bundestag sprechen soll. Mit allen Geschmeiss, was so ein Papst dann immer mit sich führt. Die Hardcore – Katholizität mit inbegriffen, für die er ja so sehr unverrückbar auch im 21.Jahrhundert steht. Vatikanpolitik für AIDS – Bekämpfung mit lauen Aufwind. Homosexuelle Menschen, sind nach wie vor krank und nicht zuakzeptieren. In diesem Kontext finden ja all seine Predigten statt. Ohne jeden Aufruf von Toleranz. Und das dann im Deutschen Bundestag. Das Grundgesetz um die Würde und Achtung eines jeden Menschen, das wird an jemen Tag außer Kraft gesetzt.Ein absolut einmaliger Vorfall wäre das.Und würde sicher dem einen oder anderen Ultrakonservativen aus den Reihen der Union, schwer  ermutigen in selbiger Kerbe zuhauen. Was der Papst darf , das könnte dann jede/r andere auch. Man hat ihn ja offziell eingeladen und von daher, sind die Papstimpulse gerne gesehen.

Ich frage mich allen Ernstens: Wer beachtet hier die aus gutem Grunde strikte Trennung von Staat und Kirche NICHT??? Warum muss der Papst dort reden, wo das Volk  seine Vetreter per Wahl hinschickt. Der Papst, ein Kardinal, Präses, Rabiner, Bischof,Iman usw werden von ihren Kirchen und Religionsvertreter gewählt oder bestimmt. Und das ist die Gradwanderung, die hier mal sehr deutlich ins Auge gefasst werden muss.

Und so sehe ich das nicht nur alleine. Die Netzgemeinde  bei Facebook, hat gegen die angedachte Papst – Rede im Bundestag eine Gruppe ins Leben gerufen. Der LSVD(Lesben und Schwulen Dachverband Deutschland) macht in der Szene und Politik mobil. Ich denke weitere Adressen die gegen einen Papst – Auftritt Position in unterschiedlichster Weise ziehen, werde folgen. So langsam aber sicher wird man wach,was der Demokratie damit blühen kann. Und ganz sicher, wird dass denen die glaubten hier einen seltsamen Vorbeimarsch, an diesen Fakten vorbei zulancieren, Kopfschmerzen machen. Damit haben die Initiatoren dieser Papst – Nummer im Bundestag nicht gerechnet.

Doch das Netz lebt,die Verdrahtung läuft wie geschmiert und öffnet die Sinne und die Augen.  Ich finde Berlin hat so viel schöne neutrale Orte zubieten ,wo der Papst seine Jünger begeisternd einfängt. So z.B das Olympiastadion, das Maifeld, die Fanmeile oder wie Köln per Wasserweg über die Spree. Aber der Bundestag der sollte lediglich für Redner aus der aktuellen Bundespolitik, gelegentlich aus den Ländern, dem Bundespräsidenten und rein politische Staatsgäste mit diplomatischen Kontext frei von religiösen Einflüssen vorbehalten bleiben!

Das habe ich jetzt so bei aller nüchterner Betrachtung so gesehen! Und so  zum weitertrage und weiterdenken aufbereitet.

In diesem klaren Sinne! Gott zum Gruße und einen gesegneten wunderbaren 4.Advent in alle Himmelsrichtungen gewünscht ! 😀

Ein versuchtes Interview !

Gerne auch dieser Versuch sich selbst zuhinterfragen.Und möglichst zudem Punkt kommen, der was sinnhaftes bringt.……………

WW – Blog: Sie oder Du, wie soll ich sagen?

MW: Einfach du alles andere im Netz sind unnötige Kringel:

WW- Blog:  Und wie schaut es so im Netz, in der Politik und insbesonders,aus deiner Sicht aus?

MW:  Ja na das kann eine lange Nacht werden. Und da könnte man in alle Gefühlslagen kommen.So eben wenn dieser italenische Zwerg immernoch Ministerpräsident dieses wunderschönen Land bleibt.Ich frage mich,wie ticken sie die  Itatliener .So einen wie Berlusconi, der für jeden Skandal gut.Denn Leuten viel verspricht wenn der Tag lang ist und nichts hält.Man siehe das dauerhafte, für deutsche Verhältnisse unbegreifliche Müllproblem in Neapel. Das ist doch sypmtomatisch für sein wahres Problemmanagment. Das kann einem als normal denkender Mensch, schon mit der Sicht von draußen, das Grausen bringen.Und  sowas ist Politiker mitten in Europa,einfach eine Crux sondergleichen.Aber gut da ist ja noch Sarkozy. Auch so eine Figur, die gut mit Berlusconi zusammen passt.Quasi Brüder im Geiste.Sie sind ja auch ziemlich kleine Männer und müssen ja auch so auf diese Art, mit der geliehenen Macht ihre Komplexe abfangen. Wer weiss wie oft die von den großen Mädchen und Jungs in ihrer Schulzeit gehänselt wurden.  Ich als Mutter, hätte schon früh für erhöhtes Schuwerk gesorgt.

Die Bloggerin Martina Wilczynski beim SPD – Netzpolitischen Barcamp in Berlin, als Wortnehmende.Manchmal macht sie sowas ja auch. Schreiben ist eher ihr Ding ! 😀

WW – Blog: Du hast aber auch einen Sohn, musste der erhöhte Schuhe tragen?

MW:( lacht)  Nein musste er nicht und braucht er auch zukünftig nicht.Der ist mir heftig über den Kopf gewachsen.Ich bin ca 1,78 m groß und der so um die 1,90m .

WW – Blog: Seit heute heisst dein Blog anders.Warum dieser Aufwand ?

MW: Tja 3x darft du raten. Gerade wir von der Blogfront mit unseren Sinnen und unseren Handwerkzeugen, sollten schnell,aktuell und auf die gegenwärtigen politischen Groß und Kleinwetterlage reagieren. Das mache ich jetzt so richtig mit Freude und Wucht gleichermaßen.“ Wo da nicht provoziert, da in der Regel auch nichts passiert“ – ist mein Slogan. Willyleaks ist ein sich anbietendes Wortspiel.Ganz im Kontext zudem was so rum geht. Löcher in großen und kleinen Gefilden treffe ich beinahe täglich.In Form von verdrehten Fakten und Menschen die in ihrem unsäglichen,unfähigen Tun glauben mir mittelalten Frau, die Welt erklären zumüssen. Das geht gegen das wofür ich stehe.

WW – Blog: Und was genau wäre das wofür du stehst?

MW: Ich stehe vorallem für eine klare offene Wortführung.Für konstruktive Gedanken, die wenigstens den Hauch eine Zielführung haben. Und ich stehe ganz klar für einen ansich trotz aller Meinungsunterschiede für einen möglichst Stilvollen Umgang miteinander. Menschen müssen und sollen nicht Perfekt sein müssen.Jeder ist auf seine Art anders und unterschiedlich. Das machen ja die vielen ungezählten Begnungen im Laufe eines Lebens auch zu einer immerwieder hochspannenden Angelegenheit. Jedoch Menschen, wenn man sie so nennen sollte,die mit einer unerhlichen Art und Weise immerwieder zu Werke gehen um von ihrer eigenen Unfähigkeit abzulenken, die pissen mich einfach nur an, ja an……

WW – Blog: Ah ja, na da bist du doch ein großer Fan von Westerwelle und zu Guttenberg?

MW: ( kratzt sich lange am Kopf und guckt etwas düster drein) Zu diesem Herrn Baron habe ich mich ja nun wirklich in aller Klarheit geäußert. So wie man das hier im Blog steht,so würde ich es auch jetzt gern stehen lassen. Und zu Westerwelle – da wollte sich Helmut Schmidt eben in Maischberger auch nicht wirklich mitteilen. So schlimm ist das wirklich, dass man zudem keiner weiteren Kommentierung bedarf. Seine Haltung,seine unprofessionelle Art, sein mieser Amtsstil und dieses ganze schwammige Understatement, was von dem ausgeht.Also bitte mehr auch hier bitte nicht.

WW – Blog: Helmut Schmidt und du ihr seit am selben Tag geboren.Bist du deshalb auch seit bald 15 Jahre SPD – Mitglied?

MW: Der Gedanke liegt nahe.Und irgendwie muss da mit dieser Entscheidung, ein gewisser Spirit eingeflossen sein. Aber, es waren solche Köpfe und wie sollte es anders sein, die mir die SPD als meine poltitische Heimat eröffneten – Willy Brandt ganz klar und ein Olof Palme. Die haben mir viel mitgeben. An Sinn fürs verbinden in der Politik,den Glaube an eine sozialdemokraitsche Polittik mitten in Europa, die für die Menschen arbeitet. Das war die Politikergeneration, die noch auf Grund ihrer Kriegsjahre sowas wie tiefe Demut in ihren Ämtern versprüht haben.Wie es Helmut Schmidt auf seine hanseatische Weise mit viel Stil tut. Habe das neulich bei einer Buchlesung mit Egon Bahr erlebt. Der ist ja auch so einer, der über die ehemals kalten, verfeindeten Lager in Ost und West, den Gedanken und Einsatz um die Wiedervereinigung niemals aus dem Auge gelassen hat.

WW – Blog: Und dennoch schafft es die SPD immernoch nicht sich in den Umfragewerten weit von den Grünen abzusetzen.Welche Gründe sind da deiner Meinung nach für verantwortlich?

MW: Ja ja die Umfragewerte, sind schon eine Welt für sich.Und wer sie bestellt, bekommt sie so wie er sie braucht. Seit der Chef von TNS – Emnid Klaus Peter Schöppner, für die BILD – Zeitung arbeitet, darf sich die SPD immer auf ein paar Punkte bei den Prozenten weniger freuen.Meine ich jetzt mit ironischen Unterton. Wenn ich einer Umfrage Gewicht geben sollte, dann der vom ZDF – Politikbarometer.Die nehme ich schon ernster, wenn ich das tun sollte. Ansonsten Umfragewerte hin und her, ich inmitten der SPD fühle was ganz anderes.Nämlich eine große Bereitschaft auf allen Ebenen, dieses Land mitzugestalten. In Richtungen wie Bildungschancengleicheit oder Teilhabe für Menschen aus allen Schichten und eine stetige Weiterentwicklung um eine gerechte gelebte Lebensvielfalt. Natürlich im Zeichen der heutigen Lebenswirklichkeit. Und was ich am Wochenende bei dem 1.Medienpolitischen Kongreß  der SPD in Berlin erlebt habe: Es gibt eine zunehmende starke Meinungsbildungskultur. Man setzt auf den Faktor Bürgerpartizipation in allen Ecken des Landes. Ja die gute alte Tante SPD, macht schon gute brauchbare Vorwärtsbewegungen. Dabei sind alle im Prozess der Lernenden angefangen von Sigmar Gabriel bis hin zum 14 jährigen JUSOS – Mitglied.  In meinem Ortsverein in Potsdam gibt es allein schon dort große Kraftanstrenungen, um mit dem Bürger im Wahlkreis enger in Kontakt zukommen. Über Veranstalungen,am Infostand und wenn man sich so trifft. Da sind so gesehen gute,wohltuende Mulitplikatoren unterwegs.

WW – Blog: Wie wir raushören, hast du noch viel als Politikerin, aber auch als Bloggerin zutun. Wir wünschen dir dabei alles Gute und natürlich viel Erfolg. Herzlichen Dank für dieses doch sehr offene Interview.

MW: Oh kein Problem, so oder so gesehen und vielen Dank für die guten Wünsche. War ein Interview, das mal sein musste. Darum habe ich zudanken.

Voll schnittig diese zu Guttenbergs!

Ja Guten Tag aus Potsdam!

Manchmal wenn die Nachrichten so ins Haus trudeln,da staunt man ja nicht schlecht.So ist es mir dann gestern gegangen. Das Ehepaar Stephanie und Karl – Theodor zu Guttenberg,ist auf Reisen.Nein, kein Tripp in die USA oder rein Urlaubsreif in südliche, warme Gefilde. Es musste der Hindukush in Massa -i – Sharif, bei der Bundeswehr in Afghanistan sein. Mit zwei CDU – Ministerpräsidenten und ein Sat1 – Talker waren auch gleich dabei.Unter diesem Aufwand, macht es zu Guttenberg nicht.Und schon ist das Branding der Kameras so sicher wie das Amen in der Kirche. Mit seinen frischen, flockigen Ideen ist der Verteidigungsminister sich der Medienöffentlichkeit immer sicher. Das PR – Genie hat die Medien damit voll im Griff. Alles Gut und Schön. Nur, sollen jetzt andere Köpfe aus der Spitzenpolitik, auch einen Schwall von verrückten, zweifelhaften,ungewöhnlichen Ideen auschütten? Um genauso glänzende Bilder wie zu Guttenberg zuliefern? Ich weiss ja nicht ob man damit über kurz oder lang zum Dauernervobjekt wird. zu Guttenberg läuft dieser Gefahr voll in die Arme.

Weil irgendwann wollen wir keinen Aufmarsch der pompösen Art, von Damen und Herren Politiker, die das können.Aber, nicht klar stellen wofür sie eigentlich stehen.Außer für die Aussetzung der Wehrpflicht. Während andere Politikköpfe in Berlin ihren Job ohne große Reisetätigkeit tun, kann man ja so daher kommen.Meint der Herr Baron und glaubt was Gutes zutun. Hier türmt sich ja doch ein wenig zuviel Operette auf. Und wenn Menschen nur den guten Schein sehen, dann kommen einen so abstruse Gedanken nach neue Majestäten an der Spitze diese Landes, mit Regierungssitz in Schloss Neuschwanstein. Oh mein Gott!

Doch da kann man zum Dauerstirnrunzler werden. Frau Gattin an Bord, die MP´s Böhmer und McAllister dabei.Naja die Herren tun schon gut daran, ihre Soldaten aus ihren Bundesländern kurz vor Weihnachten nett die Flosse zudrücken. Aber warum Sat1 dort nun auch eine Talkshow mit dem Mittelklasse Johannes B.Kerner auch noch sollte, das ist auch so ein Punkt wo Verwunderung aufkommt. Kerner der nicht mal hier im Land ordentlich seinen Job macht, ausgerechnet dort wo schwierige Verhältnisse sind, will er was Fernsehentaugliches hinbekommen.Naja nach seinem grottigen Jahresrückblick nun das dann.Für manches Publikum mag das ja reichen. Und Frau und Herr zu Guttenberg sehen über manches Manko gnädig hinweg.Hauptsache sie sind drin im TV.

 

Einer der Amtsvorgänger von zu Guttenberg Peter Struck, sagte erst neulich, das der Verteidigungsminister mit seinen dauernden Blitzbesuche, die Truppe zusätzlich gefährdet.Und mit seinem legeren Auftreten, bei der Truppe, an der eigentlichen Aufgabe als Minister vorbeischrammt. Recht hat Struck. Selbst wenn zu Guttenbergs Amtsvorgänger wie Volker Rühe, Franz Josef – Jung oder eben Peter Struck daran im Traum gedacht hätten ihre Gattinnen an die Front mitzunehmen.Sie hätten es sicher nicht getan.Und das aus gutem Grunde. Wenn Frau zu Guttenberg ein Herz für die deutsche Soldatin entdeckt zuhaben scheint, so wären andere weniger aufgeblähte Bekenntnisse Glaubwürdiger gewesen. Am Ende kann dann schon so mit diesem Bohai der Gedanke kommen, sie werden für die masslose Art dieses medientauglichen Paares, missbraucht.

Bekenntnisse zu unserer Parlamentsarmee, kann man anders – ganz anders abgeben. Wie wäre es mit einem Besuch bei Soldaten die mit Traumaschäden vom Hindukush nach Hause gekommen sind. Dann natürlich auch mit konkreten Hilfsmassnahmen für diese Menschen im Gepäck. Ja so wird wohl eher ein Schuh draus.  Die Kritik die hier von vielen Seiten kommt, wenn auch in reichlich polemischer ist angbracht.

 

Ja und während hier zu diesem Afghanistanbesuch geurteilt wird. Der ein Besuch war, der keine nennenswerten Mehrwert brachte.Zumindest für die Truppen nicht.Da ist heute an anderer Stelle in Berlin, im Willy Brandt – Haus, die 2.SPD – Afghanistankonferenz auf der Tagesordnung. Wo über das weiter diskutiert wird, wie man die Afghanen nach dem schrittweisen Truppenabzug nachhaltig helfen könnte.Was ganz sicher ein Weg ist, der von vielen,vielen schwierigen Überlegungen geprägt ist.Nur eins kann man hier beim Ernst die der Sache nicht gebrauchen.Weichzeichnung nach Art der zu Guttenbergs.  Hier ist seriöse, angemessenens Handeln der beste Berater. Sollte der gegenwärtige Bundesverteidigungsminister auch wissen.Wie gesagt er sollte!!!!


Und Tschüss gesagt!

Guten Abend aus der Brandenburgischen Landeshauptstadt!

Am Tag als der Ex – Innenminister Rainer Speer dank der besonders aktiven BILD – Zeitung, zurück getreten war,da zeigte ich mich über diese Gangart empört und erklärte diese  aus tiefster schwarzer Sarkastenseele, zur „Siegerin des Tages!“ Inzwischen sehen die Dinge ganz anders  aus. Speer, dem als Innenminister Rund um die Uhr Personenschutz zustand, lehnte diesen ab.Und fuhr wie zu Staatssekretärs  Zeiten mit dem Fahrrad zum Ministeriumsstandort in der Potsdamer Innenstadt. Oder fuhr den Dienst BMW am liebsten selbst. Oft wurde der Urtyp Speer auf Grund seiner unkonvertioneller Art als „Politiker der anderen Art “ gefeiert. Nicht selten sah man ihn im Millitary Look egal wo daherkommen. Nun: Diese untypische,laxe und sicher auch wenig reife Lebensart ist dem Zigarreraucher und Rotweintrinker zum Verhängnis geworden.

Die Verführbarkeit an den Hebeln der Macht zusitzen. Und als der „Strippenzieher“ in Brandenburgpolitik zugelten, das kann und ist es im Fall von Speer, eine Quelle des Über allem und jedes zustehen sein.Und sich quasi wie ein Gott zuerklären. Sein Meisterstück war es zweifelsohne nachdem Manfred Stolpe seinen Rückzug vom Ministerpräsidentenamt 2002 verkündete.Matthias Platzeck, sein engster Vertrauter und persönlicher Freund zum Nachfolger Stolpes,  mit voller Unterstützen der Landes – SPD, in das Amt zuhieven. Das lief wie ein Urwerk mit bester Mechanik. Wir waren alle in Brandenburg hingerissen. Nun ist es aber Speer selbst der seinen Freund und ehemaligen Chef reingerissen hat. Vor einem Jahr wäre es mir niemals im Traum eingefallen,sowas auch nur im Ansatz zudenken. Zuviel unausgegorrenes schwebt in der Luft. Der Ministerpräsident musste handeln. Wenn auch um einiges zuspät. Heute weiss man nun Rainer Speer der große Strippenzieher, Machtmensch, Frauenfreund und gewiss auch Politiktalent,ist zum vollständigen Rückzuck zum Jahresende bereit. Welcher Druck da nach der Forderung von Platzeck, auf Speer ausgeübt wurde, weiss ich nicht. Heute waren Speer und Platzeck zusammen in Falkensee, Speers Wahlkreis und infomierten die Genossen dort über diesen Schritt.

Nun sie Platzeck und Speer, werden ganz sicher ihre echte Männerfreundschaft fortesetzen.So wird jetzt wohl Speer die “ graue Eminenz “ der Brandenburger SPD werden.Und bei Platzeck in der Küche seinen legendären Lammbraten zaubern und bei einem guten Rotwein,seins sagen was er noch machen würde, wenn er noch in Amt und Würden wäre.

Meine Meinung zu Rainer Speer ist hinlänglich bekannt. Man kann es gerne hier nochmals nachlesen.Wenn man möchte.

http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/333740/

Und dennoch bleibt bei mir und bei nicht wenigen in der Brandenburger SPD was hängen. Nicht nur das er der jenige war, der gerade auch Frauen aus dem Innercircle der Politik weg boxte. Dabei zweilen aber auch von anderer Seite zubeeinflussbar war. Ich weiss wovon ich spreche: Als ich 2008 bei der Potsdamer Kommunalwahl kandidierte hatte und mich mein SPD – Ortsverein auf einen guten 5.Listenplatz nominierte,musste ich schwer aufpassen. Durch die Lügen einer ehemaligen Potsdamer Ortsvereinsvorsitzenden, die heute keine Rolle mehr in der Potsdamer SPD spielt, wäre ich fast von dieser Liste geflogen. Mit der vollen Absegnung Speers, der damals noch Chef der Potsdamer SPD war.Das wollten mein Ortsverein und ich nicht auf sich sitzen lassen. Mein Ortsverein,intervenierte.Weil sie auch um mein hohes jahreslanges durchaus zielführendes Engagement wussten. An Stelle meiner, wurde eine fremde Genossin für Platz 5 vorgesehen. Die niemand kannte, die den Wahlkreis in dem ich Jahrelang lebte, nicht kannte. Zudem hafftete dieser Genossin der Ruf an, eine wenig verlässliche und unbeliebte Person zusein. Empörung war im Ortsverein im gesamten Wahlkampf,  ihr gegenüber eine dauerhafte Grundhaltung.Wie z B an den Infoständen. Ich schrieb bevor es zur Wahl der Liste durch einen Parteitag kam, an den Kreisvorstand. Was Speer dazu nötigte mich anzurufen. Und mir diese Lügen,die es über mich gab unter die Nase zureiben. Mit einigen klaren, sehr persönlichen Worten konnte ich dies zerstreuen. Und wurde von Listenplatz 5 auf 7 geschoben. Was das ganze auch nicht besser machte.

Zum Glück war das Speers letzter Parteitag, als mir diese unbedeutende Genossin meinen Listenplatz rauben lies.Gesteuert auch von Speer eben. Nun seitdem es diese Kommunalwahl 2008 in Potsdam gab, war jene Kandidatin nicht mehr gesehen. Ich hatte am Ende mehr Stimmen als sie. Musste jedoch auf Grund dieses dämlichen Manövers immerwieder erfahren, dass ich weil ich somit weiter unten stand,auf dem langen Wahlzettel, nicht sofort gefunden wurde.Und Menschen, wenn sie mich gleich gefunden hätten, gewählt hätten. Das hat somit nicht nur mich Stimmen gekostet, die an die Linke gingen.Auch die Potsdamer SPD. Und alles weil Speer die Meinung eines Ortsvereins, wo ich damals schon im Vorstand war, nicht angenommen hatte.

Nun damals habe ich diese Kröte geschluckt und mit einigen schweren Unbehagen rumgetragen. Heute haben wir 2010, ich bin ein hochgradig politisch engagierter Mensch, auf der Kreis, Landes und Bundesebene.Und auch auf diesen Ebenen in Wahlämter für die SPD aktiv. Deshalb nehme ich mir jetzt das Recht das mal hier in meinem Blog deutlich zur Sprache zubringen.Und welcher Tag ist das günstiger, als der Tag wo Genosse Speer seinen politischen Abschied verkündet hat.Nein, ich werfe ihm nichts nach. Ich stelle nur klar. Das ist mein gutes, offenes Recht.  Weil ich auch sehr gut weiss, dass der Genosse Speer,  kein Freund von Arschkriecherei seiner Person gegenüber ist. Insofern ist das hier auch so in Ordnung.

Darum ihm, dem Genossen Speer ein fröhliches und Tschüss gesagt!!!!!

ausgestrahlt – Infos!

Guten Tag aus Potsdam!

Nachdem dieser Bundespräsident das Gesetz zur Atomenergielaufzeitverlängerung bis zu 14 Jahren unterzeichnet hat.Sind wieder die Gegner dieser unsäglichen Politik der SCHWARZ/GELBEN – Bundesregierung, ein weiteres Mal mit ihren Engagement gefordert.Und wer diese überaus Kampagnenfähigen Kräfte von  ausgestrahlt um Jochen Stay kennt, weiss sie warten nie lange mit ihrer Antwortgabe. Der Kampf an vielen,vielen Fronten geht auch im Winter weiter.

Und nicht nur da:Auch die 5 sozialdemokratischen Ministerpräsidenten, werden nun den Klageweg nach Karlsruhe gehen. Nicht ausgeschlossen, dass das von Atomlobbymitschwinger Christian Wulff unterschriebene Gesetz, dann wieder kassiert wird. Nicht das erste   dieser Bundesregierung,das vor den Rechtschranken des Bundesverfassungsgericht gestoppt wird. Das ist quasi eine gut gewachsene Beschäftigungsform der obersten Rechtssprecher, in diesem Land geworden. So nach dem Motto: „Wenn Politik auf Wirklichkeit trifft!“

 

Und in diesem Kontext haben sich die Damen und Herren von ausgestrahlt, wieder zudem aufgeschwungen, was hier im  Thread zuentnehmen ist. In meiner Widget – Sidebar ist übrigens ein Button gesetzt worden.Wo jeder der diesen Blog besucht aktuelle und frische Infos bekommt.Und natürlich auch umfangreich mitmachen und unterstützen kann.Eigentlich auch sollte!

Liebe Freundinnen und Freunde,

Bundespräsident Wulff hat das neue Atomgesetz unterschrieben. Damit kann
der Deal zwischen Regierung und Stromkonzernen über den Weiterbetrieb
aller 17 AKW am 1. Januar in Kraft treten. Ob das ganze vor dem
Verfassungsgericht Bestand hat, ist nicht abzusehen. Wichtig ist, dass wir
uns nicht auf Karlsruhe verlassen, sondern jetzt nicht nachlassen und uns
weiter streitbar und widerständig gegen die Atompläne der Regierung
stellen. Dass wir mit unseren Aktivitäten erfolgreich sein können, zeigt
folgende Nachricht:

Der Castor-Transport nach Majak ist abgesagt! Auch, wenn es lange nicht so
ausgesehen hat, hat Umweltminister Röttgen schließlich doch dem großen
Druck nachgegeben und den für Mitte Dezember geplanten Atommüll-Transport
von Ahaus nach Russland abgeblasen. Auch wenn die Regierung die Pläne, den
Atommüll langfristig in Russland zu lagern, noch nicht endgültig
aufgegeben hat – Röttgens Einlenken ist ein starkes Zeichen und wichtiger
Erfolg der Anti-Atom-Bewegung: Es zeigt, dass unser Protest und der Druck
auf die Politik Wirkung zeigt.

Weiter geht es deshalb beim Protest gegen den Castor nach Lubmin, der
unverändert für die kommende Woche geplant ist, oder auf der Demo am 12.12
in Ahaus, die auch ohne den drohenden Castor nach Majak stattfindet.

Damit die schönsten Bilder des Protests sichtbar bleiben, gibt es für das
nächste Jahr wieder einen .ausgestrahlt-Fotokalender. Übrigens ist der
auch ein ideales Weihnachtsgeschenk. Wie und wo du den Kalender bestellen
kannst und noch vieles mehr, steht in diesem Newsletter.

Viel Spaß damit und winterliche Protest-Wochen wünschen

Nora Lohmeyer
und das ganze .ausgestrahlt-Team

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Inhalt
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1. Castor nach Lubmin stoppen – überall in Deutschland
2. Ahaus bleibt widerständig
3. Der .ausgestrahlt-Kalender 2011 – jetzt bestellen!
4. Ausblick ins Jahr 2011
5. Über den .ausgestrahlt-Tellerrand
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1. Castor nach Lubmin stoppen – überall in Deutschland
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Ungeachtet des großen Unmuts über die Castor-Transporte hält die Regierung
auch weiter an dem Atommüll-Transport nach Lubmin fest. Mit entsprechend
großem Protest wird die Regierung am Wochenende und in der kommenden Woche
rechnen müssen, und das nicht nur in Lubmin: An vielen Orten entlang der
Transport-Route des Castors, unter anderem in Freiburg, Wörth und Erfurt,
wird demonstriert und blockiert. Wo welche Aktion stattfindet und wie Du
mitmachen kannst, steht hier:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor-transporte/lubmin#c6080

Die Auflistung der Busse und die Mitfahrbörse zur großen Demonstration in
Greifswald bei Lubmin am Samstag, 11. Dezember gibt es unter:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor-transporte/lubmin

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2. Ahaus bleibt widerständig
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„Das Zwischenlager in die Zange nehmen!“ heißt die große Demo in Ahaus,
die am 12. Dezember stattfindet. Auch wenn der Transport von Ahaus nach
Majak für dieses Jahr abgesagt ist, bleibt der Protest gegen Castor und
Atomkraft in Ahaus nötig. Alle Informationen zur „Zangen-Demo“ und zur
Anreise mit Bus oder PKW nach Ahaus findest du unter:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor/ahaus

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3. Der .ausgestrahlt-Kalender 2011 – jetzt bestellen!
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Unser Fotokalender für 2011 mit den eindrucksvollsten und schönsten
Bildern vom Castor-Protest in Gorleben: Das ideale kleine
Weihnachtsgeschenk, das Lust macht auf ein buntes und protestreiches Jahr
2011. Der Kalender ist ab sofort für 5 Euro in unserem Webshop bestellbar,
dort kannst du auch schon einen Blick auf die Fotos im Kalender werfen:
http://bit.ly/hBbzH1

Weil er ganz frisch in den Druck gegangen ist, wird der Kalender erst ab
dem 14. Dezember ausgeliefert. Das reicht aber locker aus, damit er noch
bis Weihnachten bei dir ist: Alle Bestellungen, die bis zum 20. Dezember
bei uns sind, kommen noch vor dem 24. an.

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4. Ausblick ins Jahr 2011
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Am letzten Wochenende trafen sich in Hannover VertreterInnen von
Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbänden, um gemeinsam Pläne für das
Protestjahr 2011 zu schmieden. Zwei Großveranstaltungen sind dort
beschlossen worden:

Am 12. März soll es zwei Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg
eine Menschenkette vom AKW Neckarwestheim nach Stuttgart geben, zu der
bundesweit mobilisiert wird.

Am Ostermontag, 25. April, sollen anlässlich des 25. Jahrestags der
Tschernobyl-Katastrophe an allen AKW-Standorten (17 Reaktoren an 12
Standorten) und den vier Atommüll-Standorten Lubmin, Gorleben, Schacht
Konrad und Ahaus Massenproteste stattfinden. Ob wirklich an allen 16 Orten
entsprechende Veranstaltungen zustande kommen oder ob in manchen Regionen
ein Standort als Priorität ausgewählt wird, werden die nächsten Wochen
zeigen, in denen überall regionale Bündnisse entstehen sollen, um diese
Proteste vorzubereiten.

Wichtig ist die klare Schwerpunktsetzung auf die Standorte. Nachdem in
Berlin die grundlegenden Entscheidungen für den Weiterbetrieb der AKW
getroffen sind, will die Anti-AKW-Bewegung jetzt die einzelnen Reaktoren
und Atommüllprojekte noch stärker in den Fokus nehmen.

Wer zu den Treffen der regionalen Bündnisse eingeladen werden möchte,
schreibe eine Mail an t25@ausgestrahlt.de

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5. Über den .ausgestrahlt-Tellerrand
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Die Atomanlage im russischen Majak war in den letzten Wochen in aller
Munde, weil dort bei Störfällen und auch bewusst enorme Mengen an
Radioaktivität freigesetzt wurden. Das Gebiet um Majak ist heute eine der
am stärksten verstrahlten Gegenden der Welt. Der Film „Verseuchtes Land“
erzählt die Geschichte des russischen Atomkombinats und vor allem die der
Menschen, die in der Umgebung leben. Er lässt sich online ansehen oder per
DVD bestellen unter:
http://www.videowerkstatt.de/

Der Atomkonzern RWE wird für seine Lobbyarbeit ausgezeichnet – mit dem
„Worst EU Lobby Award“. Die Organisation LobbyControl organisiert
gemeinsam mit anderen Gruppen europaweite Online-Abstimmungen und vergibt
Preise für die schmutzigsten Lobbytaktiken. RWE konnte im Bereich
„Greenwashing“ besonders punkten, weil das Unternehmen sich gerne als
umweltfreundlich darstellt, aber weiterhin Atom- und Kohlekraftwerke
betreibt. Mehr zu den Awards gibt es unter:
http://bit.ly/eiPIoG

 


Der verfehlte Weg zu Jugend im Internet!

Guten Morgen aus Potsdam!

Und wieder einmal steht die Internetgemeinde Kopf und muss sich mit dem aus Rheinland Pfalz eingerührten JUGEND – MEDIEN – STAATSVERTRAG auseinander setzen. Nicht gerade wenige  meinen dass dieses Machwerk ein Selbstbedinungsladen für Abmahnanwälte ist.Da zuviele Fallstricke da drin enthalten sind, über die so einige Webseitengestalter und BloggerInnen stolpern könnten. Die Meinungsfreiheit würde davon arg beschnitten.Und in Deutschland China – nahe Zustände in Richtung Zensur bedeuten. Das hiesse unter anderem Altersklassifikationen, die sich jeder der im Web Inhalte gestaltet beugen müsste. Nun: und wo wäre da der Grad, nachdem man abwägen müsste, was man wie interpretiert? Juristisch wäre hier sehr viel Raum zu Auslegungen gegeben.

 

Alles in allem, ist der Weg das Ziel und so gesehen und in den vielen Besonderheiten unerreicht. Die Internetgemeinde kann und sollte nicht die Pflichten der Eltern übernehmen. Die haben hier, wenn sie ihren Kindern Laptop,PC,Smartphone als Geschenk zukommen lassen, ihrer erzieherischen Pflicht nachzukommen. Wenn ein Jugendlicher im Fahrtüchtigen Alter, den Mopedführerschein machen darf und von Mutter und Vater ein Moped geschenkt bekommt.Dann sind diese auch voll verantwortlich, wie der Jugendliche damit im Straßenverkehr umgeht. Das können ja auch nicht die übrigen Verkehrsteilnehmer mitübernehmen.  Das gilt doch mal auch hier bei diesem Gespenst JMStv. zubeachten.

Ganz klar, hier wird aktiv gewirbelt. Eine Reihe von bekannten Bloggern und Netzaktiven Politiker sind auf den Plan getreten. In einer Webseite fordern diese zum Widerstand auf. Und so finden sich hier diese Aktiven an vorderster Front wieder: MARKUS BECKEDAHL,THOMAS KNÜWER,KARSTEN WENZLAFF,HENNING TILLMANN,JENS BERGER,MATTHIAS RICHEL,MARIO SIXTUS,OLIVER ZEISBERGER,BJÖRN BÖHNING,WOLFGANG MICHEL,Juso – Bundesvorsitzender SASCHA VOGT,VALETINA KERST,MARITTA STRASSER,MARTIN BÖRSCHEL und inzwischen fast 2000 Unterzeichner der Initiative JMStv. ablehnen.

Und eins wird so in den vergangenen 24 Stunden wo  dieses Intitivative im Web aktiv ist , klar.Hier wurde ein Wespennest zum ordentlich reinstoßen geliefert. Die Zahl der Unterzeichner wächst stetig an. In einem offenen Brief an die Politik in Nordrhein Westfalen haben sich Netzaktivisten wie Alvar C.H. Freude ,Jürgen Ertelt und Hennig Tillmann gewendet, bei der Abstimmung zu diesem verirrten Werk aus Rheinland Pfalz auf Abstand zugehen. In der SPD wächst der Widerstand dagegen. Im Gesprächskreis “ Netzpolitik und digitale Gesellschaft in der SPD,stößt das auf absolutes Unbehagen. Am nächsten Wochenende trifft man sich in Berlin zu einem Medienkongreß „Open Media “ und zu einem Netzpolitischen Barcamp. Und so klar wie das Amen in der Kirche, das Thema JMStv. wird da eine dominierende Rolle spielen.  Nun ob man in Rheinland Pfalz aus der Staatskanzlei vorher einlenkt und zugesteht,das man hier in wenig kompetenter Weise dies auf dem Weg schicken wollte, das bleibt abzuwarten. Noch ist es nicht zuspät! Und um mit dem immerwieder seiner Zeit voraus denkenden Bertolt Brecht zusprechen:

 

„Jeder Empfänger  kann auch gleichzeitig ein Sender sein!“


So ist es im Internet und seinem Eigenleben und natürlich auch umgekehrt!

 

Infos  und zum mitmachen sei dieser Link ans Herz gelegt:

http://jmstv-ablehnen.de/