Der verfehlte Weg zu Jugend im Internet!


Guten Morgen aus Potsdam!

Und wieder einmal steht die Internetgemeinde Kopf und muss sich mit dem aus Rheinland Pfalz eingerührten JUGEND – MEDIEN – STAATSVERTRAG auseinander setzen. Nicht gerade wenige  meinen dass dieses Machwerk ein Selbstbedinungsladen für Abmahnanwälte ist.Da zuviele Fallstricke da drin enthalten sind, über die so einige Webseitengestalter und BloggerInnen stolpern könnten. Die Meinungsfreiheit würde davon arg beschnitten.Und in Deutschland China – nahe Zustände in Richtung Zensur bedeuten. Das hiesse unter anderem Altersklassifikationen, die sich jeder der im Web Inhalte gestaltet beugen müsste. Nun: und wo wäre da der Grad, nachdem man abwägen müsste, was man wie interpretiert? Juristisch wäre hier sehr viel Raum zu Auslegungen gegeben.

 

Alles in allem, ist der Weg das Ziel und so gesehen und in den vielen Besonderheiten unerreicht. Die Internetgemeinde kann und sollte nicht die Pflichten der Eltern übernehmen. Die haben hier, wenn sie ihren Kindern Laptop,PC,Smartphone als Geschenk zukommen lassen, ihrer erzieherischen Pflicht nachzukommen. Wenn ein Jugendlicher im Fahrtüchtigen Alter, den Mopedführerschein machen darf und von Mutter und Vater ein Moped geschenkt bekommt.Dann sind diese auch voll verantwortlich, wie der Jugendliche damit im Straßenverkehr umgeht. Das können ja auch nicht die übrigen Verkehrsteilnehmer mitübernehmen.  Das gilt doch mal auch hier bei diesem Gespenst JMStv. zubeachten.

Ganz klar, hier wird aktiv gewirbelt. Eine Reihe von bekannten Bloggern und Netzaktiven Politiker sind auf den Plan getreten. In einer Webseite fordern diese zum Widerstand auf. Und so finden sich hier diese Aktiven an vorderster Front wieder: MARKUS BECKEDAHL,THOMAS KNÜWER,KARSTEN WENZLAFF,HENNING TILLMANN,JENS BERGER,MATTHIAS RICHEL,MARIO SIXTUS,OLIVER ZEISBERGER,BJÖRN BÖHNING,WOLFGANG MICHEL,Juso – Bundesvorsitzender SASCHA VOGT,VALETINA KERST,MARITTA STRASSER,MARTIN BÖRSCHEL und inzwischen fast 2000 Unterzeichner der Initiative JMStv. ablehnen.

Und eins wird so in den vergangenen 24 Stunden wo  dieses Intitivative im Web aktiv ist , klar.Hier wurde ein Wespennest zum ordentlich reinstoßen geliefert. Die Zahl der Unterzeichner wächst stetig an. In einem offenen Brief an die Politik in Nordrhein Westfalen haben sich Netzaktivisten wie Alvar C.H. Freude ,Jürgen Ertelt und Hennig Tillmann gewendet, bei der Abstimmung zu diesem verirrten Werk aus Rheinland Pfalz auf Abstand zugehen. In der SPD wächst der Widerstand dagegen. Im Gesprächskreis “ Netzpolitik und digitale Gesellschaft in der SPD,stößt das auf absolutes Unbehagen. Am nächsten Wochenende trifft man sich in Berlin zu einem Medienkongreß „Open Media “ und zu einem Netzpolitischen Barcamp. Und so klar wie das Amen in der Kirche, das Thema JMStv. wird da eine dominierende Rolle spielen.  Nun ob man in Rheinland Pfalz aus der Staatskanzlei vorher einlenkt und zugesteht,das man hier in wenig kompetenter Weise dies auf dem Weg schicken wollte, das bleibt abzuwarten. Noch ist es nicht zuspät! Und um mit dem immerwieder seiner Zeit voraus denkenden Bertolt Brecht zusprechen:

 

„Jeder Empfänger  kann auch gleichzeitig ein Sender sein!“


So ist es im Internet und seinem Eigenleben und natürlich auch umgekehrt!

 

Infos  und zum mitmachen sei dieser Link ans Herz gelegt:

http://jmstv-ablehnen.de/

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