Volkskrankheit Depression !


Guten Morgen aus Potsdam!

Und ist es wiedermal Herbsteszeit und die Birnen an den Bäumen leuchten weit und breit…..  So hatte Fontane seine Herbstbeobachtung im Birnbaum von Ribbeck beschrieben.Sicher hat der Herbst seine ureigenen Reize. Aber, er ist die Jahreszeit, die am ehesten Vorschub für den sogenannten Herbstblues gibt. Wo alles düster bis schwarz ist. Menschen sich wenig bis zur  garkeine Aktivität aufraffen könnnen. Mit ihrer Gefühlsebene und ihren ausschliesslich negativen Betrachtungsweisen,sind sie in einem Teufelskreislauf gefangen. Die Psyche ist schwer angeknackst. Man kann auch unmotivierte Stimmungsschübe bekommen, hat extreme Schlafprobleme und bis zur unregeläßigen Nahrungsaufnahme , ist die Palette zuerleben.Die das Krankheitsbild Depressionen mitzeichnet.

Menschen, die das im vollen Bewusstsein erleben, haben es unterschiedlich in der Annahme ihrer Krankheit. Jeh nach Typ wird das anders verarbeitet. Zum Beispiel der offene Umgang und die Chance dabei sich umfangreichen Therapien zustellen. Dieser Menschentyp ist der das über kurz oder lang gehändelt bekommt. Denn mit unterschiedlichen Methoden und Begleitprogammen ist diese Krankheit heilbar. Aber, es gibt auch den Typ Menschen, der aus Angst als Versager dazustehen, Vertuschungsmanöver abzieht. Für wahr, das kostet Kraft und ist extrem gefährlich.Weil das noch zusätzlichen Druck aufbaut und schnell zum völligen Stimmungumschwung führt. Dann gibt es die jenigen,  die sich nur noch verstecken und das ist eine tickende Zeitbombe. Die oft zu verheerender Verarbeitung führt.Und nicht selten zu Suizidversuchen führt.

Besonders prominetes Beispiel für jemanden der es nicht geschafft hat, war Nationaltorhüter Robert Enke. Trotz eines liebevollen Umfelds, der für einen starken Halt stand. Auch wenn Enke vieles tat um sich ein dankbares Umfeld zuschaffen.So mit vielen Tieren auf seinem Hof bei Hannover. Er sah keinen anderen Ausweg mehr. Am Ende fühlte er sich nur noch da wohl wo Ruhe war.Wo es  keine Forderungen um seine Leistungsbereitschaft als Spitzensportler gab. Da wo er an seine kleine viel zufrüh verstorbene Tochter dachte. Seine Frau, eine enorm starke Frau, kämpfte gemeinsam mit einer unendlichen Geduld diesen Kampf gegen diese Geisel. Am Ende hatte sie beides verloren ihren Ehegatten und den Kampf gegen die Krankheit. Unverdrossen macht Teresa Enke nun auf andere Weise weiter.Sie verwaltet die Robert Enke – Stiftung. Die sich um Kinder mit Herzkrankheiten und Menschen mit Depressionen kümmert. Vorallem dafür sorgt das niemand mehr nicht die Kraft aufbringt kann, um sich dem zustellen. Dazu kommt  noch, das man den Makel von der Krankheit nehmen will. Damit Menschen sich ohne „wenn“ und „aber“ anderen Menschen anvertrauen können.Weil genau diese Stiftung auch für eine hohe gesellschaftliche Akzepetanz wirbt. Eine enorme Herausforderung, der sich Teresa Enke widmet.

In den letzten Monaten war der Filmemacher Michael Heuer in Enkes  Heimat unterwegs. Und war dem auf der  Spur was Robert  Enke in den Freitod  getrieben hat. Sicher auch ein klares  Stück Bestandesaufnahme um diese Krankheit. Heraus gekommen sind etw 5 Stunden Rohmaterial, die der Fernsehjournalist nun aber fertig gestellt hat. Im November ist das Endergebnis im NDR zusehen.

Wissenschaftlich ist so betrachtet, was diese Krankheit so kennzeichned:

http://de.wikipedia.org/wiki/Depression

Und hier sind einiges Infos zu Michael Heuer:

http://www.michaelheuer.com/

Link zur Robert Enke Stiftung:

http://www.robert-enke-stiftung.de/




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