Schon verwunderliches!


Wie  fast jeden Freitag tagt in Berlin die Länderkammer um im Bundesrat, eine Reihe von Beschlüsse zuberaten umd in ein Gesetz zufassen.So auch am 24.09. Da standen unter anderem auch die Gesetzesinitiative der Stadt – Bundesländer Bremen, Hamburg und Berlin zur Öffnung der vollständigen Ehe für Gleichgeschlechtliche Paare auf der Tagesordnung. Diese Initiative hat viele Hoffnungen bei Homosexuellen Menschen geweckt. Was im tief – katholischen Spanien und Portugal möglich geworden ist, das sollte ja auch in Deutschland, nach Jahrzehnten harten Kampfes Realität werden!Doch es kam sehr viel anders.Und die Ernüchterung folgt auf dem Fuss.
Nichts mit dem Knallen der Sektkorken bei den heiratswilligen Lesben und Schwulen in unserem Land. Alles bleibt nur im Rahmen mit  den vorhandenen Möglichkeiten. In Badem – Württemberg dürfen Paare nur in KfZ – Zulassungsstellen, ihren Bund fürs Leben schliessen. Dem NOCH – Ministerpräsidenten Mappus sei Dank. Seinem besonderen Bemühen, ist es zuverdanken das für die Lesbe und den Schwulen im Musterländle, das würdige Standesamt verschlossen bleibt.Das ist eine Lage der Realität.Und sie scheint wohl in Stein gemeißelt. So wie man aus diesem wenig zuvermittlenden Abstimmverhalten der Bundesländer entnehmen muss. Von den 16 Bundesländern haben nur 4 Länder für die vollständige Öffnung gestimmt. Die es nicht taten haben sich damit ein Armutszeugnis sondergleichen ausgestellt. Schwer an der Realität vorbei. Und kaum zufassen, wie blind diese Herren und diese eine Dame an der Lebenswirklichkeit von heute vorbei stimmen. Von den B – Ländern (CDU/CSU/FDP) ist man ja einiges gewohnt.Und oft und gerne unter dem Motto: „Wasch mich aber mach mich nicht naß.“  Aber das die A – Länder (SPD,die Grünen,die Linke) einige Totalausfälle verbuchen mussten.Das ist schon bitter und schonmal garnicht zuvermitteln.

Und so haben die Bundesländer im Einzelnen abgestimmt:

Badem – Württemberg:   Mappus  – CDU – Nein!

Bayern:   Seehofer – CSU – Nein

Berlin:      Wowereit  – SPD –  Ja

Bremen:    Börhnsen  – SPD  – Ja

Brandenburg:  Platzeck  -SPD – Ja

Hamburg:   Ahlhaus        –  CDU – Nein

Hessen:  Bouvier            –  CDU – Nein

Mecklenburg – Vorpommern:   Sellering  – SPD -Nein!

Niedersachsen:  McAlister  – CDU – Nein

Nordrhein  – Westfalen:  Kraft  – SPD – Ja

Saarland:         Müller   -CDU –  Nein

Sachsen:                Tillich   – CDU   –  Nein

Sachsen Anhalt Böhmer:  – CDU –  Nein

Schleswig Hollstein: Carstensen  – CDU –  Nein

Rheinland  – Pfalz:  Beck   – SPD – Nein !

Thüringen:    Lieberknecht  -CDU – Nein

Da ja bei einigen CDU geführten Ländern, wie Hessen,Niedersachsen und Sachsen die FDP mit im Regierungsboot sitzt, dürfte ja die ach so sehr private Hochzeit von FDP – Chef Westerwelle nur eine kleine süße Fussnote in Bezug auf vollständige Gleichstellung sein. Aber wer Realist ist hat auch davon keine Wendung um 180 Grad erwarten können.Deutschland hat sich mit Hilfe aller 12 Ministerpäsidenten die ohne zuzucken mit NEIN gestimmt haben,als Entwicklungsland in Sachen Gleichstellung gezeigt. Der Kampf geht weiter! Der Mensch egal wie er geprägt ist, gehört ins Leben und NICHT Schubläden!So und nicht anders!

Und hier mit diesem Link, zu der Entscheidung des Bundesrat,in dieser tollen Lieblosigkeit sieht man ja auch deutlich den Wind, der in die falsche Richtung weht!!!

http://www.bundesrat.de/cln_179/nn_8336/SharedDocs/Drucksachen/2010/0301-400/386-10_28B_29,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/386-10(B).pdf





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